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THEMA: KSC lag in den Seilen, aber gewann glücklich

KSC lag in den Seilen, aber gewann glücklich 6 Jahre 5 Monate her #341

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3. Spieltag, 27.9.2014, Sportanlage Friedrichshagen


Friedrichshagener SV - Köpenicker Sport Club 0:1 (0:0)
Torschützen:


Für den FSV liefen auf: Philipp P., Marco, Odin, Lars, Leon, Dustin B., Felix, Philipp S., Benjamin, Georg, Steven


Reserve: Dustin L., Nico S, Schölli, Karl, Max, Jefta


Im ersten Punktspielderby unserer Karriere empfingen wir den Aufstiegsfavoriten KSC. Die Vorbereitung auf dieses Spiel lief sehr gut, alle Spieler bis auf Jefta waren fit und die Vorfreude war gegeben diesen Gegner zu ärgern. In der Vorbereitung unterlagen wir dem KSC noch mit 5:1, aber diesmal ging es um Punkte und wir waren bereit.

Das Spiel begann mit voller FSV Power, in den ersten 15 Minuten musste KSC das erste mal tief durchatmen, Benni war es, der einen Heber an die Latte setzte, spätestens da hätte dem KSC klar sein können, das wir hier auf keinem Kindergeburtstag weilen und wir die sind, die geladen haben. Der FSV spielte sehr aggressiv, ließ dem Gast kaum Räume, geschweige denn Chancen. Wieder war es Benni, der sich auf der linken Seite durchtankt, nur noch den Keeper und das freie Tor vor sich hat...er entschied sich für einen strammen Ball ins kurze Eck, aber der Torhüter parrierte diesen Ball sensationel und verhinderte die verdiente Führung der Hausherren und unserem FSV. Natürlich zeigte auch unser Keeper einmal seine ganze Klasse und parrierte einen Fernschuß, mehr aber war für den KSC im ersten Durchgang nicht drin. Die Einstellung des FSV war an diesem Tag unschlagbar.

Nach dem Pausentee und der Meinung das uns hier etwas großes gelingen kann, gingen wir in den zweiten Durchgang. Weiter ein offenes Spiel, mit einigen Torszenen, aber wieder rettete der Pfosten die FSV Führung und auch der KSC tankte sich einmal durch und traf nur den Pfosten. Im weiteren Verlauf wurde es hektischer, dem großen KSC flatterten die Nerven, leider aber auch dem Schiedsrichter, dem die Partie entgleitete. Ein unberechtigter Freistoß aus guter Position brachte schließlich die umjubelte Führung für den Favoriten, allein schon dieser Torjubel zeigte, wie schwer es ist, an diesem Tag überhaupt den FSV zu schlagen. Leider aber muss der Treffer vom Schiedsrichter aberkannt werden, da sich der Torschütze einen Vorteil verschaffte und einen unserer Verteidiger runterzog, also klares Foulspiel und Freekick FSV, aber nein, der Schiedsrichter zögerte auch da und hoffte das nun die Zeit schnell vergeht...die Führung glücklich für die Gäste, machte der FSV weiter Druck, zwar öffneten sich Räume für Konter, aber spätestens bei unserem Keeper war schluss. Auf der KSC Seite zitterte man bis zur letzten Minute, denn der FSV hatte weiterhin beste Möglichkeiten zum Ausgleich, blieb aber glücklos und am Ende und ohne Nachspielzeit (schließlich wollte der Schiedsrichter schnell weg) verlor man diese Partie leider sehr unglücklich.

Jetzt wollen wir uns aber nicht Glück und Pech messen, denn die Leistung die wir an diesem Samstag abgerufen haben, war starkes Landesliganiveau. Dem großen KSC die Zähne gezeigt und schließlich mussten sie bis zuletzt beim Aufsteiger zittern. Das allein bringt uns trotz doofer Niederlage ein lächeln ins Gesicht. Es gibt ja noch ein Rückspiel und auch da werden wir wieder über uns hinaus wachsen.

Der Mannschaft sei ein großes Lob auszusprechen, dass war 90 Minuten Power, nicht immer das allerbeste Spiel, aber der Wille, Einsatz und der Kampf war so sehr an der Seitenlinie zu spüren. Die Klasse bei 5 Absteigern zu halten, wird so verdammt schwer, aber wenn wir jetzt jede Woche so eine Leistung abrufen, werden wir das schaffen und wenn uns diese massive Absteigeranzahl doch das Genick bricht, dann wissen wir wenigstens, dass wir alles gegeben haben. Wirklich ein endlos geiles Spiel.

Jetzt am Sonntag geht es zum nächsten Aufstiegsfavoriten nach Mahlsdorf, als Verbandsligaabsteiger, ist man ja ohnehin ein Aufstiegsfavorit. Sicher wird dieses Spiel ein ganz anderes als gegen den großen KSC, aber wenn wir da wieder an die Leistung anknüpfen, dann wird Mahlsdorf zumindest keine einfache Aufgabe haben und darauf kommt es an.
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