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THEMA: Saison 2019/2020 - Landesliga Berlin

A-Junioren setzen Serie fort 1 Jahr 3 Wochen her #2065

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Friedrichshagener SV – 1. FC Wilmersdorf 6:2 (2:2)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke - Eberle, Gruner, Weese, Papior – Steglich, Schraepler, Möwius – Weigelt, Frede, Klindt

Wechselspieler: Otto, Puttkammer, Dürlich, Minx

1:1, 5:2 Frede, 2:1, 3:2 Weigelt, 4:2 Möwius, 6:2 Gruner

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung und schnellen Toren eingangs der zweiten Halbzeit besiegten die A-Junioren des Friedrichshagener SV nach verkorkster erster Hälfte den 1. FC Wilmersdorf auf dem Kunstrasenplatz am Goldmannpark noch deutlich und holten den fünften Sieg in Serie.

Halbzeit 1 war ein Festival der vergebenen Tormöglichkeiten. Nach 6 Minuten stieg Gruner nach schönem Eckball von Eberle völlig alleingelassen zum Kopfball hoch, vermochte den Ball aber nicht mehr entscheidend zu drücken. Latte. Kurz darauf hatte Klindt das 1:0 auf dem Fuß, verfehlte den Kasten aber knapp. Mit der ersten Offensivaktion der Gäste nach etwa 14 Minuten fiel das überraschende 0:1. Ein Eckball wurde ungenügend geklärt und im Nachfassen verwandelt. Bereits jetzt zeigte sich, dass Wilmersdorf im Konterspiel durchaus gefährlich agierte. Der FSV antwortete mit wütenden Gegenangriffen. Nach 16 Minuten rettete erneut die Latte für die Gäste. Dann musste Klindt nach einer unglücklichen Aktion mit Rippenprellung vom Feld. Gute Besserung und schnelle Genesung!! Es kam Puttkammer und der bereitete sogleich den Ausgleich vor. Frede profitierte von der guten Vorarbeit und verwandelte von rechts kommend sicher. Ein Freistoß von der Strafraumkante landete nach 35 Minuten am Wilmersdorfer Pfosten. Kurz darauf war Weigelt zur Stelle und besorgte, von einem krassen Torwartpatzer profitierend, die längst fällige Führung. Wer dachte, jetzt läuft es, wurde schnell eines Besseren belehrt. Mit der letzten Aktion vor der Pause markierte Wilmersdorf mit einem abgefälschten und dadurch unhaltbaren Schuss den Ausgleich.

Nach klarer Aussprache in der Kabine kam der FSV wie verwandelt auf das Spielfeld zurück. Keine Minute war gespielt, da wurde Weigelt von Steglich Richtung Tor geschickt. Und Weigelt markierte seinen zweiten Treffer, robust und eiskalt. 2 Minuten später schlug eine missglückte Flanke von Möwius von der rechten Seite unhaltbar unter dem Balken ein. 4:2. Der FSV machte weiter Druck. Puttkammer war nach 52 Minuten durchgebrochen und konnte nur noch mittels Foulspiel gebremst werden. Die rote Karte war eine ziemlich harte Entscheidung. Den Freistoß von der Strafraumkante setzte Frede intelligent, scharf und unhaltbar in die linke Torecke – 5:2. Als Gruner nach 57 Minuten einen Eckball von Eberle per Kopf in das Netz beförderte, waren die Messen gesungen. Der FSV ließ nichts mehr anbrennen und verwaltete den Heimsieg ohne Probleme.

Es folgt am kommenden Sonntag das erste Auswärtsspiel gegen eines der Topteams der Staffel, den Charlottenburger FC Hertha 06. Trotz der schweren Aufgabe wollen unsere A-Junioren auch dort alles daran setzen, um etwas Zählbares mit an den Müggelsee zu nehmen.


WR – 02.11.2019
Letzte Änderung: 1 Jahr 3 Wochen her von Ole Matthes.
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Auswärtssieg im Stadtderby 1 Jahr 2 Wochen her #2066

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CFC Hertha 06 - Friedrichshagener SV 0:1 (0:0)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke - Eberle, Frede, Weese, Werba – Otto, Steglich, Schraepler, Möwius – Weigelt, Puttkammer

Wechselspieler: Dürlich, Minx

Tor: Werba (nach Ecke Eberle)

Gerade in diesen Tagen müssen und wollen wir es uns immer wieder vor Augen führen: Berlin ist nicht mehr geteilt, es gibt nicht mehr Ost und West. Und die Stadt kann auch 2 Erstligisten ganz gut verkraften. Rivalitäten sollten nicht unbedingt über das notwendige Maß hinaus geschürt werden. Und dennoch – als Köpenicker Verein 3 Punkte in Charlottenburg zu holen, das ist schon etwas Besonders. Was natürlich auch am Gegner lag. Der CFC Hertha 06 stand in der Vorsaison noch in der Relegation zum Aufstieg in die Verbandsliga und unterlag dort dem Köpenicker FC nur knapp. Bislang spielt die Hertha eine solide Saison und stand vor dem heutigen Match mit 5 Siegen aus 6 Spielen gut oben drin.

Demzufolge wurde es das erwartet schwere Stück Arbeit für unsere A-Junioren, die mit arg dezimiertem Kader angereist waren. Gruner (der Käptn war am Spielfeldrand dabei, starke Geste), Klindt, Crahe verletzt, Papior musste krank passen. So rückte Vize-Kapitän Frede in die Innenverteidigung, Otto kam zu seinem Startelfdebüt.

Die erste Hälfte stand ganz im Zeichen der Defensive. Wir wollten im 4-4-2 sicher stehen und erst einmal die 0 halten. Der Plan ging gut auf, kostete aber enorm viel Kraft. Charlottenburg spielerisch sehr stark, aber vor der Kiste fehlte die letzte Konsequenz. Lediglich einmal musste Wernecke im Friedrichshagener Kasten Kopf und Kragen riskieren, um einen Treffer zu verhindern. Der FSV näherte sich sporadisch dem gegnerischen 16-er an, richtig gefährlich wurde es noch nicht. Mit dem 0:0 ging es in die Kabine und damit konnten wir gut leben. Denn in puncto Zweikampfverhalten gab es noch Luft nach oben.

Eingangs der zweiten Hälfte wurden unsere Jungs offensiv deutlich aktiver. Ein von Frede getretener Freistoß verfehlte noch das Ziel, bevor Werba in Minute 55 nach einer Ecke von Eberle wunderbar in den freien Raum einlief und technisch sauber verwandelte. Trainer Schalli nach dem Spiel: "Als ich gesehen habe, dass Julien blank steht und der Ball punktgenau bei ihm landet, wusste ich: der geht rein." Diese Worte sagen sehr viel aus über die Wertschätzung, die Julien Werba bei Trainern und im Team ob seiner Fertigkeiten auf dem Platz, aber auch drumherum genießt.

Nach der Führung blieben unsere Jungs spielbestimmend - Dürlich und Minx fanden sofort gut in das Spiel hinein - , während die Hertha-Spieler sich in sinnlosen Diskussionen mit dem Schiedsrichter verloren und am Ende 4 gelbe Karten gesammelt hatten. Der FSV versäumte es, das 0:2 zu erzielen und so wurde es in der Schlussphase nochmal richtig hektisch. Doch Schiedsrichter Kürschner behielt die Übersicht und hatte das Geschehen stets gut im Griff. In der letzten Minute der Nachspielzeit wären unsere Jungs dann fast doch noch um den verdienten Lohn der 3 Punkte gebracht worden, als ein einziges Mal ein Charlottenburger Spieler frei vor dem Tor zum Abschluss kam, aber die Kugel kläglich rechts vorbeisetzte.

Wäre ich Didi Hamann, Co-Kommentator bei Sky und müsste den "Didi-Man" des Spiels wählen - es wäre Rechtsverteidiger Lukas Eberle. Mit seinem 6. assist bereitete er das Tor des Tages vor, wie auch bereits bei Empor II. Abgesehen davon geht er als Motivator mit vollem Einsatz stets voran und reißt die Truppe mit - einfach nur großartig.

Am kommenden Wochenende kommt es in Friedrichshagen zum Aufeinandertreffen mit dem derzeitigen Tabellenführer Stern Marienfelde, der gegen den JFC mit 1:0 knapp die Oberhand behielten.


WR – 10.11.2019
Letzte Änderung: 1 Jahr 2 Wochen her von Ole Matthes.
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Sieg im Spitzenspiel - Dank an unsere B-Junioren 1 Jahr 1 Woche her #2068

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Friedrichshagener SV – Stern Marienfelde 1:0 (0:0)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke - Eberle, Frede, Weese, Möwius – Werba, Schüler, P. Schraepler, Puttkammer - – Weigelt, Klindt

Wechselspieler: Dürlich, P. Otto, B. Schraepler, Rieck

Tor: Werba (Vorarbeit Weigelt)

Auch vor dem Gipfeltreffen mit Tabellenführer Stern Marienfelde wurde die Liste der Ausfälle bei unseren A-Junioren nicht kürzer, im Gegenteil. Es fehlten Gruner, Crahe, Papior, Steglich, Schalli, Minx, auch A. Otto wurde wegen Erkältung vorsorglich geschont. Klindt stand hingegen wieder zur Verfügung, P. Otto stand erstmals im Aufgebot. Hinzu kam Verstärkung aus der B-Jugend mit Schüler, Rieck und B. Schraepler. VIELEN DANK AN DIESE JUNGS UND UNSERE B-JUNIOREN INCL. TRAINER MUMMERT / ULBRICHT!!!!!

Der Matchplan war ähnlich wie der in der Vorwoche. Angesichts der vielen Ausfälle und eines erwartet spielstarken Gegners wollten wir zunächst kompakt stehen, wenig bis gar nichts zulassen und nach vorne auf schnelle Konter – neudeutsch auf schnelles Umschaltspiel – setzen. Frede spielte erneut in der Innenverteidigung (das machte er heute erneut überragend), Schüler sollte im Mittelfeld an der Seite von P. Schraepler mit für den Speilaufbau sorgen. Die Aufgabe löste er hervorragend, super Auftritt.

Stern Marienfelde durfte also erstmal spielen und viel Ballbesitz sammeln. Ab der Mittellinie war allerdings Schluss. Aggressiv gingen unsere Jungs in die Zweikämpfe und ließen bis zum Pausenpfiff nicht eine einzige vernünftige Torchance zu. Was fehlte, war etwas Entlastung nach vorne. Zu selten kamen wir in das Konterspiel. Einzig nennenswerte Offensivaktion war ein Kopfball von Frede nach Eckball Eberle, der vom Marienfelder Torwart sicher gefangen wurde. Es war ein klassisches 0:0-Spiel, aber das sollte sich im zweiten Durchgang ändern.

Der FSV wechselte offensiv - Rieck kam für Klindt. Beide Teams forcierten sofort das Tempo und den Offensivdrang. Effektiver war der Friedrichshagener SV. Weigelt tauchte überraschend auf der rechten Seite auf und lupfte den Ball gefühlvoll in die linke Ecke. Genau dort hinein hätte sich der Ball gesenkt, wenn der Torwart nicht so gerade noch an den Ball gekommen wäre. Werba hatte die Situation stark vorausgesehen und verwertete den Abklatscher aus Nahdistanz zur Führung.

Marienfelde musste jetzt noch aktiver werden und für unsere Jungs ergaben sich Räume. Die konnte insbesondere der schnelle Rieck mehrfach nutzen, scheiterte aber mehrmals in sehr aussichtsreicher Position. Auch B. Schraepler(mit Jahrgang 2004 jüngster Spieler auf dem Feld!!), zwischenzeitlich für Möwius gekommen, scheiterte mit gutem Abschluss knapp. Nach etwa 75 Minuten ballerte Frede einen Freistoß stramm in Richtung Tor, der Torwart konnte nicht festhalten, Rieck setzte den Ball über den Kasten. Der FSV ließ erneut zu viele gute Chancen liegen. So ging es wie in der Vorwoche mit dem knappen, kostbaren Vorsprung in die Schlussphase. Und ebenso wie in der Vorwoche kam Marienfelde noch zu einer Riesenchance. Tohuwabohu vor der FSV-Kiste, aber irgendwie konnte die Kugel aus der Gefahrenzone entfernt werden. Am Ende stand die 0 und das spricht für unsere Defensive und für unseren Torwart.

In Summe war Stern Marienfelde heute sicherlich ein Stück spielstärker, vermochte die spielerische Überlegenheit aber nicht in Tore umzumünzen. Die A-Junioren des FSV erneut defensiv sehr solide und immer in der Lage, sich gefährliche Tormöglichkeiten zu erspielen und wenigstens eine davon auch zu nutzen. Großes Kompliment nochmals an die Spieler aus dem B-Juniorenbereich sowie an Dürlich und P. Otto, die heute nur zu kurzen Einsätzen kamen. Danke auch für die große Unterstützung am Spielfeldrand.

Der Lohn der Mühen ist die vorübergehende Tabellenführung. Aber darum geht es dem Team und den Trainern nicht vordergründig. Wir schauen von Spiel zu Spiel, versuchen, locker zu bleiben, den Spaß nicht zu vernachlässigen und am kommenden Wochenende in Stralau nachzulegen.

WR – 16.11.2019
Letzte Änderung: 1 Jahr 1 Woche her von Ole Matthes.
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Serie gerissen - Niederlage in Stralau 1 Jahr 3 Tage her #2071

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FSV Berolina Stralau - Friedrichshagener SV 4:1 (1:1)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke - Eberle, Frede, Weese, Möwius – P. Otto, Steglich, Schraepler, Papior - - Weigelt, Puttkammer

Wechselspieler: Dürlich, A. Otto, Minx, Crahe

Tor: Puttkammer

Der Spielbericht fällt heute etwas kürzer aus, da es aus Friedrichshagener Sicht nicht so sehr viel zu schreiben gibt.

Zu keinem Zeitpunkt fand die Mannschaft heute in die Partie. Stralau war von Beginn an bissig, aggressiv bis an die Grenzen des Erlaubten und darüber hinaus, vor allem aber auch lauf- und spielstärker als der Gast. Mit dem ersten Angriff ging Stralau in Führung – völlig ungedeckt kam der Stürmer zum Abschluss. Zwar konnte Paule mit feiner Einzelleistung postwendend ausgleichen. Aber wir taten uns weiterhin extrem schwer mit Gegner, Platz, Ball und Schiedsrichter. Spielerisch wollte nichts gelingen. Stralau störte konsequent und zog die Linie auch bis zum Ende durch, ohne konditionell abzubauen. Immerhin ging es noch mit einem 1:1 in die Kabine – sehr schmeichelhaft für unsere Jungs.

Die guten Vorsätze für die zweite Hälfte wurden schnell über den Haufen geworfen. Stralau kam leicht und locker zum 2:1 und setzte dann noch 2 Konter drauf.

Die Welt geht von dieser Niederlage sicher nicht unter. Unsere Jungs sind keine Maschinen. Aber es gilt, das Match gut aufzuarbeiten, die richtigen Schlüsse zu ziehen und wieder etwas mehr Fußball zu spielen. Dass sie es können, haben unsere Jungs oft genug gezeigt. Bitte jetzt wieder gegen die SF Charlottenburg-Wilmersdorf am kommenden Samstag auf eigenem Platz.


WR – 24.11.2019
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Glücklicher Punktgewinn in Tegel 11 Monate 2 Wochen her #2076

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Nordberliner SC - Friedrichshagener SV 1:1 (0:1)

Friedrichshagener SV mit: Julian Sternbeck – Lukas Eberle, Justus Weese, Leo Gruner, Bruno Schraepler – Jannis Puttkammer, Maxi Crahe, Colin Schüler, Finn Hujer – Finn Weigelt, Gian Rieck

Wechselspieler: Gustavo Merkel-Trewhela, Alex Otto, Philipp Otto

Tor: Finn Hujer

Mit dem letzten Aufgebot und nur mit Unterstützung von insgesamt 5 B-Junioren-Spielern brachten die A-Junioren das letzte Hinrundenspiel beim Nordberliner SC über die Bühne. Vielen Dank an Bruno, Colin, Finn Hujer, Gian und Gustavo für die wichtige und großartige Hilfe. Danke auch an Julian, der im Tor aushalf, sowie an Maxi und Leo. Beide waren eigentlich noch nicht wieder fit für 90 Minuten, bissen aber für die Mannschaft auf die Zähne.

Nach 2 weitgehend desolaten Auftritten ging es in erster Linie um Schadenbegrenzung. Die personelle Situation hat sich nach der schweren Verletzung von Paul am letzten Samstag, der mit Nasenbruch in´s Krankenhaus musste, weiter verschärft. Und nun ging es ausgerechnet zum spielstarken Nordberliner SC, wie im Vorjahr eine Mannschaft, die bis zum Ende vorne mitspielen wird. Etwaige Ambitionen Richtung Tabellenspitze dürfte die Truppe nach Niederlagen gegen Wilmersdorf, Marienfelde und zuletzt beim JFC allerdings ad acta gelegt haben.

Eins war klar: will man eine halbwegs reale Chance gegen diesen Gegner haben, muss es irgendwie gelingen, das sehr gute Kombinationsspiel zu unterbinden. Das klappte in der Anfangsphase überhaupt nicht. Schon früh hätte es nach einem wunderbaren Spielzug der Blau-Gelben 1:0 stehen müssen, aber der Ball hatte Erbarmen und trudelte gegen den Innenpfosten. Aber so ganz allmählich kamen unsere Jungs besser in das Spiel. Es gelangen einige schöne Spielzüge. Die Defensivarbeit war mit sehr viel Laufaufwand und vielen Zweikämpfen verbunden. Hier taten sich insbesondere Colin und Finn Hujer hervor. Aber auch die Nordberliner sind hier und da anfällig. Zuallererst ist da die Abschlussschwäche zu nennen und gleich danach ein nicht immer sicher wirkender Torwart. Einen strammen Abschluss von Finn Weigelt konnte er nicht festhalten, Finn Hujer schaltete am schnellsten und schlawinerte den Ball in das Netz. Mit der glücklichen Führung ging es in die Pause.

Die Blau-Gelben übernahmen auch im zweiten Durchgang die Spielkontrolle, wenngleich sich auch dem FSV mehrere gute Gelegenheiten zum 0:2 boten. Der Ausgleich war eine Frage der Zeit. Nach einem schnellen und wieder sehr guten Spielzug war Julian dann auch geschlagen. Und es war noch gut Zeit auf der Uhr. Die Kräfte ließen nach und unsere Jungs hingen in den Seilen. Aber mit den noch frischen Zwillingen Philipp und Alex gelang es, den Punktgewinn sicherzustellen. Mann des Tages war aber kein Spieler, sonder Spielerpap Stephan Ott. Trotz noch weiterer Verpflichtungen und der Tatsache, dass der eigene Nachwuchs krankheitsbedingt nicht spielen konnte, nahm er die lange Tour nach Nordberlin auf sich. VIELEN DANK!!

Platz 3 nach der Hinrunde, 24 Punkte, Tuchfühlung zu Platz 2, aber auch hart von der Konkurrenz bedrängt – so schlecht sieht es für unsere A-Junioren nicht aus. Insbesondere der 19-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist mehr als beruhigend. Aber die letzten Eindrücke bleiben eben und wir wissen, woran wir arbeiten müssen.

Jetzt heißt es erst einmal, die Wunden zu lecken und vollständig zu genesen, damit wir zur Rückrunde wieder mit voller Kapelle angreifen können. Gute Besserung an alle länger Verletzten, insbesondere an Paul.

Die A-Junioren wünschen allen Teams ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Gleichzeitig verabschiede ich mich aus dem FSV-Forum. Im Laufe der letzten Jahre wurde alles geschrieben, alles gesagt – ich würde mich nur wiederholen. Danke an alle Leser und die vielen, positiven Rückmeldungen.

WR – 08.12.2019
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Ich bin dann mal weg 5 Monate 2 Wochen her #2088

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Wer hätte am 29.02.2020 beim 3:1-Heimsieg gegen Berolina Stralau geglaubt, dass dies der letzte Saisonauftritt unserer A-Junioren war? Zugleich stand das Trainergespann Schalli / Richter letztmalig gemeinsam an der Linie. Wenigstens haben wir uns standesgemäß verabschiedet. Für alle Statistik-Fans: letzter Torschütze der Saison war Rouven Steglich per Kopf.

Alles begann für mich mehr oder weniger am 1. März 2008, als es an unserer Wohnungstür schellte. Auf der Schwelle stand Vereinslegende Wolfgang Wendt, in der einen Hand eine Urkunde, in der anderen etwas Firlefanz. Er wollte mit einem herzlichen Gruß von den Minis des Friedrichshagener SV unserem Sohn zum 5. Geburtstag gratulieren. Damit hatte er durchschlagenden Erfolg. Fortan wurde unser Sohn Bestandteil des 2003-er Jahrgangs, zunächst mit Ball am Fuß, später zumeist mit den Händen am Ball.

Was bleibt nach mehr als einer Dekade Friedrichshagener SV, nach insgesamt 10 Spielzeiten als Trainer, Betreuer, Organisator, Schnürsenkelzubinder, Flaschenträger, Zeugwart, Gute-Laune-Onkel und manchmal auch als Ersatzpapa?

Zu aller erstmal natürlich die guten, tollen Erlebnisse. Gleichwohl aber auch die harten Zeiten. Und die hatten wir gerade am Anfang reichlich. Gemeinsam mit Timo Mummert übernahm ich den 2003-er Jahrgang des FSV beim Übergang in den geordneten Spielbetrieb. Wir starteten als 2. F-Junioren furios mit 3 hohen Siegen am Stück. Schnell aber war es vorbei mit der Herrlichkeit. Ich erinnere mich an das erste Spiel der Rückrunde in Lichtenrade. Da standen wir einem komplett älteren Jahrgang gegenüber, alle einen Kopf größer als unsere Buben. Lautstark beschwerte ich mich, was dieser Unfug wohl soll. Willkommen im Nachwuchs-Fußball.
Erst mit dem Übergang in die E-Jugend wurde es allmählich besser. Der 2003-er Jahrgang blieb nun meist unter sich und es zahlte sich auch das regelmäßige Training aus. Kaum verwunderlich, dass wir in dieser Saison als 2. E-Junioren unseren ersten Pokal holten. Und zwar beim Fördercup des FV Erkner in deren Stadthalle. Als Nachrücker wie einst Dänemark bei der EM 1992 sprangen wir ein und fegten nach einer Auftaktniederlage alle Mannschaften vom Parkett. Obendrein erhielten wir die Ehrungen für den besten Torschützen (Finn Hujer) und den besten Torwart.
Staffelplatz 4 war ordentlich, aber kein Vergleich zu der Saison als 1. E-Junioren. Lediglich eine Niederlage kassierten wir (2:4 zu Hause gegen den Neuköllner FC Rot-Weiß). Alle anderen Spiele wurden gewonnen, in dem unsere Jungs das Hinspielergebnis egalisierten. Somit waren wir am Ende der Saison gemeinsamer Staffelsieger mit dem NFC Rot-Weiß.
4 gemeinsame Spielzeiten mit Timo – danke min Jung für diese Zeit.
Fortan tummelten wir uns in der D-Jugend. Timo blieb den 2003-ern treu, ich sammelte alle Spieler ein, die (noch) nicht in eines der beiden Top-D-Teams hineinpassten oder einfach nur Spielpraxis brauchten. Ab sofort sah ich auch den eigenen Sohn beim Training nur noch aus der Ferne.
Erstmals in der Historie des FSV gab es also eine 3. D-Junioren-Mannschaft. Es sollte nicht die letzte Premiere bleiben …. Und es begann eine enge Kooperation mit dem Team von Volker Schalli, seinerzeit die 1. D-Jugend. Immer, wenn Not am Mann war oder irgendetwas im Spielerinteresse zu regeln war – wir sprachen das durch und kamen stets zu vernünftigen Lösungen. Die Zusammenarbeit sollte sich eine Saison später auf Großfeld mit einem fairen Geben und Nehmen dann so richtig auszahlen.
Es war eine D-Junioren-Saison mit Auf und Abs. Tolle Spiele waren dabei, beispielsweise in Lichtenrade, wo wir in Halbzeit 2 bereits mit 3:1 zurücklagen und dennoch mit 3:4 als Sieger den Platz verließen. Neben Training, Spielbetrieb, Job und Familie drückte ich mit Timo am Kleinen Wannsee die Schulbank und erwarb die C-Trainerlizenz des DFB. Am Ende der Saison gingen alle Gedanken in die Zukunft, auf das Abenteuer Großfeld, auf den richtigen Fußball, der nun auf uns wartete. Dieser Aufgabe wollten wir uns stellen.
2 Großfeldmannschaften im C-Juniorenbereich – nächste Premiere beim FSV. Unser erstes Pflichtspiel als 2. C-Junioren bleibt unvergessen, umso mehr, weil es so lief wie es lief. Was da nach sehr durchwachsener Vorbereitung gegen Askania Coepenick auf dem Platz abging, gehört zu den vielen unglaublichen Geschichten, die der Fußball so hergibt. Unsere, meine Jungs überrannten die Nachbarn aus Karlshorst mit temporeichem und richtig gutem Fußball. 5:0 stand es zur Pause, am Ende 6:1. In der Hinrunde qualifizierten wir uns mit 4 Siegen, 2 Remis und lediglich einer empfindlichen Niederlage souverän für die Aufstiegsstaffel zur Bezirksklasse. Nun warteten noch stärkere Gegner auf uns. Wir hielten aber dennoch gut mit, wurden lediglich einmal richtig rasiert und landeten am Ende auf einem achtbaren 7. Platz. Die ersten 6 Teams stiegen direkt auf. Als erster Nachrücker wurde der FSV in der Folgesaison dann auch in die Bezirksklasse eingeordnet. Gut für Timos 2003-er und für uns gewissermaßen der Aufstieg. Unsere besten Spieler delegierten wir nach der Saison zu Volkers 1. C – und wir begannen, uns um den verbliebenen Kern des Teams herum zu verstärken …
Dies gelang sehr gut und so feierten wir, feierte der FSV in der Saison 2016/2017 die dritte Premiere in Folge. Erstmals in der Geschichte des Friedrichshagener SV bot der Verein im C-Juniorenbereich 3 Großfeldmannschaften auf. Als 3. C-Junioren starteten wir in der Kreisklasse. Es war uns gelungen, mit Steven Kinadeter im Tor, mit Jannis Vonberg und Gian Rieck von den Friedrichshagener Wölfen die Lücken zu schließen, die Bjarke Hüser, Janis Möwius und Andor Papior mit ihrem Wechsel zur 1. C hinterlassen hatten. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich das Team gefunden, die Jungs hielten zusammen wie Pech und Schwefel. Und das war auch auf dem Spielfeld zu sehen. Aus den 14 Saisonspielen holten wir 10 Siege und 4 Unentschieden. Wir verloren nicht ein einziges Spiel und kassierten in den gesamten Partien lediglich 8 Gegentore. Keine Ahnung, ob es sowas zuvor schon mal gegeben hatte beim Friedrichshagener SV. Wir waren Staffelsieger und gehörten zu den besten 3. C-Teams von ganz Berlin. In dieser Saison lernten wir, dass man auch auf dem großen Feld zweistellig gewinnen kann. Wir hatten uns mit diesem Abschneiden endgültig einen Platz im FSV-Archiv gesichert.
Auch als 2. B-Junioren (na klar, die 4. Premiere am Stück) blieben wir zumindest in der Hinrunde auf der Erfolgsspur und ließen mit teilweise krassen Ergebnissen aufhorchen. 6:0 beim B.S.C. Reinickendorf, 10:2 beim MSV Normannia, jeweils 12:0 zu Hause gegen Fortuna Pankow II und Anadoluspor. Als Tabellendritter der Hinrunde qualifizierten wir uns wie bereits als 2. C-Junioren für die Aufstiegsstaffel zur Bezirksliga. In der Rückrunde lief allerdings nicht mehr viel zusammen, was sicher auch daran lag, das frühzeitig signalisiert werden musste, dass die Mannschaft nicht noch eine weitere Saison zusammenbleiben würde. Dennoch machten wir das Beste aus der Situation und hatten mit der Teilnahme an einem internationalen Fußballturnier in der Nähe von Barcelona nochmal ein herausragendes, gemeinsames Erlebnis.
4 tolle Spielzeiten waren vorbei. Was tun? Eine verdammt schwierige Entscheidung stand an – jetzt aufhören, was konsequent gewesen wäre, oder gemeinsam mit Volker Schalli die eigentlich meist noch im B-Juniorenbereich spielberechtigten 2002-er als neue A-Junioren aufbauen und in die Landesliga begleiten? Einmal auch höherklassig trainieren und dabei sein – das war reizvoll, wie natürlich auch die Zusammenarbeit mit Volker, mit dem die Chemie schon immer stimmte und meistens auch die Vorstellungen von Fußball. Also – gesagt, getan. Die Saison 2018/2019 sah ein verdammt junges A-Juniorenteam mit dem Trainergespann Volker Schalli / Wulf Richter. Und die Jungs machten es verdammt gut. Platz 4 am Ende, wo die meisten mit Abstiegskampf gerechnet hatten. Großartige Spiele waren dabei, oftmals aber auch das notwendige Quäntchen Glück.
Auch in der Saison 2019/2020 hieß der Auftrag Klassenerhalt. Mit Platz 3 am Ende der Hinrunde, Platz 5 vor Corona, lediglich 3 Punkten hinter dem ersten Aufstiegsplatz und satten 19 Punkten Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz war auch dieser Auftrag nahezu erfüllt. In Erinnerung bleiben die ersten Spiele auf dem heiligen Naturrasen. Zwar wurde das Pokalspiel gegen den Verbandsligisten Tasmania nach 1:0-Pausenführung noch klar verloren, in den 3 Punktspielen auf Naturrasen holten wir dann aber 2 Siege und 1 Unentschieden.
Nun heißt es also Abschied nehmen vom Fußball, vom Verein, von den Jungs. Wie auch Volker habe ich nun einmal den gesamten Nachwuchsbereich durchlaufen, von den Minis bis zur A-Jugend.
Unseren Nachfolgern Kay Perl und Timo Mummert drücken wir die Daumen. Ebenso drücken wir die Daumen, dass es den Verantwortlichen gelingt, den Friedrichshagener SV fit und stabil für die Zukunft zu machen. Mittelfristig sollte im männlichen Nachwuchs-Großfeldbereich die Zugehörigkeit zur Landesliga gesichert werden. Aushängeschild könnte das Frauenteam sein. Mit etwas Konstanz im Männerbereich sollte mindestens die Bezirksliga drin sein, perspektivisch vielleicht auch die Landesliga.
Vielen Dank an alle, mit denen ich in den vergangenen Jahren beim FSV zusammenarbeiten durfte. Macht es gut und bleibt gesund.
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