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THEMA: SAISON 2018/2019

Erste Saisonpleite in Zehlendorf 1 Jahr 9 Monate her #1975

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Hertha 03 Zehlendorf II - Friedrichshagener SV 2:0 (1:0)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Papior – Weigelt, Frede, Schraepler, Möwius – Crahe, Puttkammer

Wechselspieler: Linke, Tausche, Albowski, Dürlich

Mit der Ausbeute von 6 Punkten beenden unsere A-Junioren die erste englische Woche.

Dem überzeugenden und auch in der Höhe verdienten 5:0-Heimsieg am vergangenen Mittwoch gegen SF Kladow folgte gestern in Zehlendorf die erste Saisonniederlage.

Erneut kamen unsere Jungs gut in die Begegnung herein, waren das bessere, das aktivere Team. Wie aber zuletzt bereits gegen den SV Blau-Gelb und anfangs auch gegen SF Kladow, wurden beste Chancen zum Torerfolg großzügig ausgelassen. Daran müssen wir arbeiten. Hier fehlt ein Stück weit die letzte Konsequenz, die Gier, das Tor wirklich machen zu wollen,

Mit zunehmender Spielzeit agierte die Hertha ruhiger, geordneter und technisch auf sehr ansehnlichem Niveau. Unsere Jungs kamen ordentlich in´s Schwitzen. Aber die echte Torgefahr blieb bei den Gastgebern aus. Bis sie sich auf unserer rechten Seite durch unfairen Einsatz gegen Frede mal Platz verschafften und prompt zur Führung trafen. Zu diesem Zeitpunkt unverdient, der Pfiff des Schiedsrichters blieb leider aus.

Im zweiten Durchgang erhöhten wir das Risiko und versuchten, mehr Druck aufzubauen. Zwar hatten wir insgesamt dann auch mehr vom Spiel, aber Hertha stand solide, ließ nichts wirklich Gefährliches zu. In der Schlussphase machten sie mit erneut großzügiger Unterstützung des Unparteiischen den Deckel drauf, während unseren Spielern eine gewisse Müdigkeit anzumerken war.

Trotz des kleinen Rückschlags zeigte sich Kapitän Gruner nach der Partie zuversichtlich für den weiteren Verlauf der Saison. Die Mannschaft stellt weiter unter Beweis, dass sie in der Liga gut mithalten kann.

Am kommenden Samstag (Anpfiff 14 Uhr) erwartet uns mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Lichtenberg 47 ein ganz schwerer Brocken. Aber gerade solche Spiele liegen uns ja, siehe Köpenicker SC.

29.09.2018 / WR
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Unparteiische verhindert Punktgewinn 1 Jahr 9 Monate her #1980

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Friedrichshagener SV – SV Lichtenberg 47 – 0:1 (0:0)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke – Eberle, Gruner, Weese, Papior – Weigelt, Schraepler, Frede, Albowski – Trautmann – Crahe

Wechselspieler: Linke, Dürlich, Puttkammer, Bittner, Möwius


Es läuft bereits die 4. Minute der Nachspielzeit. Der FSV hat dem Tabellenführer (5 Spiele, 5 Siege, 27:4 Tore) aus Lichtenberg den Zahn gezogen und steht kurz vor dem verdienten Punktgewinn. Es gibt nochmal Eckball für Lichtenberg von der linken Seite. Unser starker Keeper Wernecke vereitelt auch diese letzte Möglichkeit, hat klar beide Hände am Ball. Da wird ihm die Kugel von den 47-ern aus den Händen und in´s Tor gestochert. Und es passiert das Unfassbare: die bis dahin relativ souverän pfeifende Unparteiische Sauer vom FFC 04 gibt den Treffer, statt auf Freistoß zu erkennen. Unsere Jungs sind am Boden zerstört, nachdem sie mit unglaublichem Aufwand den klaren Favoriten in die Schranken gewiesen haben. Für diese Fehlentscheidung kann es keine Entschuldigung geben, wie auch immer man es dreht und wendet. Unsere Jungs werden um einen sicheren und verdienten Punktgewinn betrogen.

Die Komplimente des gegnerischen Trainerteams nützen da gar nichts. Wir können uns dafür nichts kaufen. Die Enttäuschung, die Wut überwiegen.

Der erste Durchgang begann unsererseits sehr verhalten. Zu groß anfangs der Respekt vor dem Gegner. Diesen legten wir aber mit der Zeit ab und spielten immer besser mit. Natürlich hatte Lichtenberg deutlich mehr Ballbesitz. Aber wir verteidigten konzentriert und mit großer Willensstärke. Zum Ende der ersten Hälfte wurden wir dann zunehmend auch selbst aktiver nach vorne und hatten kurz vor dem Pausenpfiff durch Weigelt nach Vorarbeit von Crahe sogar die Chance zur Führung.

Unmittelbar nach Wiederbeginn setzte erneut Crahe Puttkammer wunderbar in Szene, der nur knapp versiebte. Das Spiel war jetzt deutlich ausgeglichener. Es wogte hin und her, keine Zeit zum Durchatmen. Die wenigen Gelegenheiten der Lichtenberger bereinigte Wernecke im Kasten mit hervorragendem Stellungsspiel und einigen starken Paraden.

Und dann kam die Nachspielzeit.

Zwar sind unsere Jungs für ihren enormen Einsatz erneut nicht belohnt worden. Aber es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Wir nehmen den nächsten Anlauf am kommenden Sonntag beim Berliner SC II.


06.10.2018 / WR
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Punkteteilung beim Berliner SC II 1 Jahr 8 Monate her #1984

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Berliner SC II - Friedrichshagener SV – 1:1 (0:1)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke – Eberle, Gruner, Weese, Papior – Weigelt, Alboski, Frede, Puttkammer – Trautmann – Crahe

Wechselspieler: Dürlich, Hüser, Möwius, Steglich, Schraepler

„Es war sicher nicht unser schönstes Spiel.“, resümierte Innenverteidiger Justus Weese nach der Partie. „Es ist blöd, dass wir immer so spät die Gegentore kriegen.“ In der Tat war genau dies in den letzten drei Spielen der Fall. Heute war es ganz sicher für niemanden eine Fußball-Delikatesse. Daran hatte allerdings auch der Schiedsrichter seine Aktien, der mit seiner kleinlichen Linie jeglichen Spielfluss konsequent unterband. Für uns geht es in dieser Saison nicht darum, Schönheitspreise zu gewinnen. Immerhin konnten wir am Ende einen Punkt mitnehmen und den Berliner SC II zunächst tabellarisch hinter uns lassen.

Bei strahlendem Sonnenschein begann die Partie in der Hubertusallee für uns mit einer Schrecksekunde. Wernecke hatte sich beim Herauslaufen verschätzt und wurde per Kopfball überlupft. Gott sei Dank traf die Kugel nur den Außenpfosten.

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Nach gut einer Viertelstunde zeigten unsere Jungs dann, dass sie nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch mithalten können. Der Berliner SC war verletzungsbedingt kurz in Unterzahl, wir nutzten das gnadenlos aus. Trautmann steckte genial zu Crahe durch, der zielgenau den linken Innenpfosten anvisierte, von wo der Ball in´s Tor prallte. Weitere Höhepunkte blieben in der ersten Hälfte aus. Lediglich bei 2 Freistoßsituationen – einmal FSV, einmal Berliner SC – ging der Blutdruck noch einmal leicht in die Höhe.

Gleiches Szenario in der zweiten Halbzeit. Der erste Aufreger war ein lächerlicher Pfiff zu einem Freistoß für den Berliner SC an unserer Strafraumkante. Wernecke parierte herausragend. Jetzt kam etwas Leben in die Bude. Die Gastgeber merkten, dass sie bei gleicher Spielweise leer ausgehen würden und erhöhten die Drehzahl. Das ergab mehr Räume für den FSV.

Weigelt hatte nach 69 Minuten das 0:2 auf dem Kopf, setzte den Ball aber knapp neben den Kasten. Auf der anderen Seite zeichnete sich erneut Wernecke aus, der einen Abschluss aus dem kurzen Eck fischte. Direkt danach bot sich den Gästen die Doppelchance zur möglichen Vorentscheidung. Crahes Abschluss lenkte der Keeper über die Latte, Hüsers Strahl wehrte er mit gutem Fußreflex zur Ecke ab. Keine 10 Minuten waren mehr zu gehen, als der Berliner SC dann doch noch zuschlug. Zuviel Platz im Rückraum, zack war es passiert. Die letzte Möglichkeit hatte der FSV nach einer Ecke. Gruners Kopfball konnte erneut der starke Torwart entschärfen.

Mit einem Punktgewinn gehen wir in die Ferienpause und erwarten am 10.11.2018 dann zu Hause den TSV Rudow. Anpfiff 14 Uhr.


14.10.2018 / WR
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A-Junioren dominieren Rudow 1 Jahr 7 Monate her #1990

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Friedrichshagener SV – TSV Rudow 3:2 (2:1)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Möwius – Weigelt, Albowski, Frede, Wernecke – Puttkammer, Crahe

Wechselspieler: Dürlich, Trautmann, Wiesener

Der Kader der A-Junioren dünnt sich aus. Bjarke Hüser, Florian Koch, Amon Hinze und Lucas Tausche haben die Mannschaft und den Verein verlassen. Wir bedauern dies natürlich sehr, wünschen aber natürlich allen Vieren viel Glück für ihre Zukunft, ob nun mit Fußball oder ohne.

Die Spielerdecke ist dennoch breit genug, um auch kurzfristige Ausfälle wie gestern gegen den TSV Rudow (Papior, Steglich, Schraepler, Linke) kompensieren zu können. Für Papior rückte Möwius auf die ungeliebte Linksverteidigerposition, Albowski begann im Mittelfeld an der Seite von Frede, das rechte Mittelfeld besetzte unser spielender Torwart Wernecke.

Die Partie hatte noch gar nicht richtig begonnen, da musste der FSV nach einer schlimmen Schlafmützigkeit bereits einem Rückstand hinterherrennen. Rudow hatte sich über unsere linke Seite durch- und den Ball in den Rücken unserer Abwehr gespielt. Dort lauerte eine der Rudower Spitzen und hämmerte den Ball unhaltbar in das rechte Toreck.

Jetzt war eine Reaktion gefragt …. Und wie diese Reaktion erfolgte, das ist kaum zu fassen. Unser Team schüttelte sich kurz und übernahm die komplette Spielkontrolle. Rudow war bis zur Pause vollständig abgemeldet. Unsere Jungs ackerten nicht nur und gewannen die Zweikämpfe, sie spielten auch richtig guten Fußball. Das logische Resultat war der zügige Ausgleich. Crahe bediente mit einem Lupfer Puttkammer, der aus leicht abseitsverdächtiger Position auf´s gegnerische Tor marschierte und eiskalt verwandelte.

Nur eine Minute später lag die Führung in der Luft, Wernecke traf jedoch nur den Pfosten. Der FSV blieb am Drücker und belohnte sich in der 21. Minute. Erneut legte der extrem mannschaftsdienlich spielende Crahe auf, diesmal für unseren Jüngsten Weigelt, der 3 Gegenspieler umkurvte und dann auch noch den Torwart düpierte.

Leider musste der Schiedsrichter das Spiel dann für einige Minuten unterbrechen. Die fiesen und versteckten Fouls der Gäste im Rücken des Schieris hatten über Hand genommen und wurden von Trainer- und Elternseite entsprechend kommentiert. Da mussten erst einmal ein paar klärende Gespräche geführt werden. Die Zuschauer wurden aufgefordert, die Mannschaftsbereiche zu verlassen und von der entgegengesetzten Platzseite zuzuschauen.

Trautmann hatte zwischenzeitlich die Linksverteidigerposition übernommen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätte Weigelt dann auf 3:1 stellen können. Sein straffer Linksschuss verfehlte das Ziel nur knapp.

Der FSV setzte nach Wiederanpfiff sofort nach. In der 51. Minute brachte Eberle einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum. Der Ball flog punktgenau zwischen die beiden Innenverteidiger. Dort lauerte der stark aufgelegte Puttkammer und verwandelte problemlos per Kopf.

Der FSV zog sich in der Folge etwas zurück und überließ Rudow mehr Spielanteile. Diese versuchten dies auszunutzen und stellten sich dabei auch nicht ungeschickt an. Immer öfter kam Rudow gefährlich über unsere linke Seite und auf diesem Weg in der 66. Minute zum Anschlusstreffer. Den ersten Abschluss konnte Sternbeck noch so gerade an die Latte lenken, der zweite Ball landete im Netz. Danach gelang es uns besser, die Seite abzudecken, indem Kapitän Gruner Trautmann konsequent zur Seite stand.

Beide Teams spielten jetzt mit offenem Visier. Puttkammer hatte das 4:2 auf dem Schlappen, scheiterte aber am Keeper (79. Minute). In der 86. Minute war die Möglichkeit noch größer, aber auch hier bekam der Rudower Torwart nach einem Abschluss von Weigelt noch die Schuhspitze an den Ball. In der Nachspielzeit sorgte dann ausgerechnet der bis dahin souverän agierende Albowski für rote Köpfe a la Uli Hoeneß. Er spielte einen völlig überflüssigen Rückpass auf Sternbeck, der Mühe hatte, den Ball zu kontrollieren und nur noch zur Ecke klären konnte. Glücklicherweise landete der danach folgende Kopfball nur an der Lattenoberkante. Und dann ertönte der ersehnte Schlusspfiff.

Megaleistung unserer Jungs gegen einen renommierten Gegner, der heute leider vornehmlich durch Aktionen auffiel, die wir auf dem Fußballplatz nicht sehen wollen. Gott sei Dank sind wohl alle unsere Spieler gesund und unverletzt geblieben.

Stolz und entspannt können wir uns nun die anderen Resultate des Wochenendes anschauen und fahren dann am kommenden Sonntag zum Auswärtsmatch nach Hermsdorf.


10.11.2018 / WR
Letzte Änderung: 1 Jahr 7 Monate her von Ole Matthes.
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A-Junioren dominieren Rudow 1 Jahr 7 Monate her #1993

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Eine kleine, aber nicht ganz unwichtige Ergänzung, denn Zahlen sagen manchmal mehr als Worte. Das Durchschnittsalter der Startelf des TSV Rudow lag am Samstag bei 17,9 Jahren (10 x Jahrgang 2000, 1 x Jahrgang 2001). Die Startelf des Friedrichshagener SV war im Schnitt 16,4 Jahre jung (6 x Jahrgang 2001, 4 x Jahrgang 2002, 1 x Jahrgang 2003)..... Keine weiteren Fragen Euer Ehren. WR
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Auswärtssieg in Herms-DORF 1 Jahr 7 Monate her #1998

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VfB Hermsdorf - Friedrichshagener SV 0:2 (0:2)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke – Eberle, Gruner, Weese, Papior – Weigelt, Albowski, Frede, Möwius – Puttkammer, Crahe

Wechselspieler: Dürlich, Trautmann, Schraepler, Linke

Die A-Junioren bauen mit einem glücklichen, dennoch nicht unverdienten 0:2-Auswärtssieg beim VfB Hermsdorf ihre gute Ausgangsposition weiter aus und schieben sich vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz der Landesliga-Staffel 1.

„Hermsdorf spielt nicht umsonst in der Landesliga“ hatte Trainer Schalli vor der Partie gewarnt. Und er sollte Recht behalten. Hermsdorf begann stark, gut geordnet, technisch beschlagen und zielstrebig. Bereits kurz nach Anpfiff bot sich die große Chance zur Führung, wobei der Schiedsrichter großzügig eine klare Abseitsposition übersah. Wernecke, heute bester Mann beim FSV, rettete aufmerksam.

So stark Hermsdorf im Spielaufbau auch war, so verwundbar waren sie defensiv. In der 18. Minute brachte Eberle eine Ecke von links in den 5-Meter-Raum. Der Torwart blieb auf der Linie kleben, Gruner sagte „Dankeschön“ und nickte völlig unbedrängt zur Führung ein. Die kurzzeitige Verwirrung beim VfB nutzte der FSV 2 Minuten später zum 0:2. Der heute extrem gut aufgelegte Möwius bediente uneigennützig Puttkammer, der den Ball an den linken Innenpfosten jagte. Von dort sprang der Ball in´s Netz. Kurz darauf hätte Hermsdorf verkürzen können, aber Wernecke tauchte gedankenschnell nach unten und wehrte die Kugel zur Ecke ab, die nichts einbrachte. Die Chancenverwertung blieb das große Manko der Gastgeber. Der FSV hingegen sehr effektiv, verteidigte clever und spielte bis zum Pausenpfiff auf Augenhöhe mit.

Hermsdorf kam mit neuem Mut aus der Kabine. Riesenglück für den FSV in Minute 53, als ein Abschluss des VfB an die Lattenunterkante knallte. Da wäre Wernecke chancenlos gewesen. Die Gastgeber versuchten alles, waren sicher jetzt auch das spielbestimmende Team. Aber Fußball ist immer noch Ergebnissport und der FSV verteidigte aufopferungsvoll, hatte natürlich hier und da auch etwas Glück.

In den letzten 10 Minuten ging Hermsdorf All In, stellte auf Dreierkette um und brachte eine zusätzliche Offensivkraft. Wernecke stand jetzt noch mehr im Mittelpunkt. Riesenparade in der 81. Minute, gutes Stellungsspiel 5 Minuten später und vor dem Stürmer in´s Seitenaus geklärt. Ein Abschluss des VfB ging nur knapp am Kasten vorbei. Der FSV setzte auf Konter. Diese wurden aber meist durch Fouls unterbunden. In der letzten Minute der regulären Spielzeit hatte sich Crahe nochmal durchgesetzt und auf Albowski gepasst, der den Torhüter mit gutem Linksschuss prüfte. Nach 3 Minuten Nachspielzeit war dann Feierabend. Glückwunsch an unsere Truppe!

Kapitän Leonard Gruner (LG) feiert morgen seinen 17. Geburtstag, machte sich mit seinem Treffer ein vorzeitiges Geschenk und stand uns nach dem Spiel für ein kurzes Gespräch zur Verfügung, das wir hier als Gedächtnisprotokoll wiedergeben..

WR: Leo, 0:2 heute in Hermsdorf, Glückwunsch. Die Mannschaft steht bei 17 Punkten aus 9 Spielen, das bedeutet momentan Platz 4. Wie beurteilst Du als Kapitän die bisherige Ausbeute?

LG: Eigentlich ganz gut. Wir haben eine unfassbar starke Mannschaft. Körperliche Nachteile machen wir durch Teamgeist wett.

WR: Klare Vorgabe des Vereins ist der Klassenerhalt. Wo siehst Du die Mannschaft am Saisonende?

LG: Die Spiele sind eng. Wir müssen in jedem Match alles geben. Wenn wir die bisherige Konstanz halten können und von Verletzungen verschont bleiben, halte ich es für möglich, dass wir am Ende auf Platz 4 – 5 landen. Mit den Abstiegsplätzen sollten wir nichts zu tun haben.

WR: Das Team wurde zu Saisonbeginn neu zusammengestellt, hat 2 Trainer. Wir dürften die jüngste Elf der Liga sein, viele Spieler sind noch in der B-Jugend spielberechtigt. Du spielst ja auch schon sehr lange Fußball – was ist das Besondere an unserer Mannschaft?

LG: Im Vergleich zu anderen Mannschaften, auch viele, gegen die wir schon gespielt haben, haben wir einen enormen Teamgeist und großen inneren Zusammenhalt. Die Stimmung ist gut, jeder haut sich für den anderen rein, jeder wird respektiert. Ich denke, das ist es.

WR: Du bist Kapitän. Was sollte einen Kapitän deiner Meinung nach auszeichnen, wie füllst Du die Rolle aus?

LG: Ein selbstbewusstes Auftreten. Ich versuche, meine Spieler zu unterstützen und immer mit positiver Ansprache zu motivieren.

WR: Leo, danke Dir. Viel Erfolg weiterhin und vor allem auch viel Spaß am Fußball.

Am kommenden Sonntag treten die A-Junioren zum Auswärtsspiel bei Berlin Hilalspor an.


18.11.2018 / WR
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