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THEMA: SAISON 2018/2019

Teilerfolg in Kreuzberg 1 Jahr 7 Monate her #1999

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Berlin Hilalspor - Friedrichshagener SV 2:2 (1:2)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Albowski, Weese, Papior – Linke, Trautmann, Schraepler, Wernecke – Crahe - Dürlich

Wechselspieler: Weigelt, Puttkammer, Möwius

Mit dem Punkt bei Berlin Hilalspor bauen die A-Junioren den Vorsprung vor der Abstiegszone auf nunmehr 10 Zähler aus.

Die Gemütslage nach dem Spiel war etwas gespalten. „Wenn wir unsere 100%-igen Chancen vorne reinmachen, dann gehen wir hier als Sieger vom Platz – und das völlig verdient“ zog unser spielender Torwart Finn Wernecke nach dem Spiel seine Bilanz. Diese Wortmeldung zeigt: die Erwartungshaltung ist doch etwas gestiegen.

Aber wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Mit Frede und Gruner fehlten zwei tragende Säulen unserer Mannschaft, wieder holten wir einen Rückstand auf. Die Sichtweise der Trainer war auch deshalb dann eher so, dass wir auch mal mit dem Punkt leben können.

Zum ersten Mal war beim heutigen Spiel ein Schiedsrichterteam im Dreierpack angesetzt. Der FSV rotierte, zum Teil auch aus der Not heraus. Albowski begann neben Weese in der Innenverteidigung, Schraepler und Trautmann liefen im zentralen Mittelfeld auf, Linke auf links , Wernecke auf rechts und Dürlich als zentrale Spitze vor Crahe.

Der Start missglückte. Albowski foulte kurz vor dem Strafraum, die Mauer stand beim fälligen Freistoß reichlich unsortiert - 1:0 nach nur 4 Minuten. Hilalspor zog sich sofort zurück und lauerte auf Konter. Wir ließen uns allerdings nicht locken, versuchten, das Spiel ruhig aufzubauen. Nach 10 Minuten der Ausgleich. Wernecke hatte sich stark auf der rechten Seite durchgesetzt und mit seiner Flanke Crahe gefunden, der problemlos verwandelte. Wir waren jetzt die klar bessere Mannschaft. In Minute 16 ließ Crahe gleich 3 Gegenspieler stehen, scheiterte aber freistehend am Torwart. Dennoch eine Riesenszene.

Auf der anderen Seite verhinderte Sternbeck nach 27 Minuten mit einer tollen Parade den erneuten Rückstand. Vor der Pause fiel dann doch noch ein Tor, und zwar auf der richtigen Seite. Erneut kam Wernecke über rechts, flankte stark nach innen, wo Weigelt den Ball per Kopf auf das Tor brachte. Der Keeper erwischte den Ball, allerdings hinter der Linie. Dem Linienrichter sei Dank – der Treffer zählte. Kommentar Wernecke: „Als Torwart muss ich ja auch die Abschläge bringen. Flanken ist da nicht so viel anders.“ Weigelt hatte vor dem Pausentee noch eine gute Gelegenheit, Hilalspor traf bei einem durchgerutschten Freistoß den Pfosten.

9 Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da hätte Puttkammer für die Vorentscheidung sorgen können. Möwius hatte „Paule“ gut angespielt, dieser brachte sich mit perfektem Laufweg in eine hundertprozentige Einschussposition. Der Ball ging aber leider am linken Pfosten vorbei. Stattdessen wurde es auf der Gegenseite brenzlig. Zunächst konnte nochmals Sternbeck herausragend halten, dann glich Hilalspor nach einer umstrittenen Ecke in der 64. Minute aus.

In der Folge boten sich beiden Teams Möglichkeiten für weitere Tore. Die besten Gelegenheiten auf FSV-Seite hatten Weigelt (verzog mit dem schwächeren rechten Fuß), Wernecke und per Kopf Albowski und Papior. Hilalspor rasierte einmal den Außenpfosten. Letztlich blieb es aber beim 2:2.

Starke kämpferische Leistung heute. Ein Sonderlob geht an Paul Schraepler, der komplett durchspielte und ein sehr gutes Spiel machte. Auch Julian Sternbeck im Tor war ein starker Rückhalt. Und unser spielender Torwart mit 2 assists … Wahnsinn. Gefragt, ob er lieber auf dem Feld oder im Tor spielt, gab unser Finn Wernecke die einzig richtige Antwort: „Ich spiele da, wo die Mannschaft mich braucht.“.

Die A-Junioren setzen die Hinserie am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen den Nordberliner SC fort. Anpfiff ist um 14 Uhr auf eigener Scholle.

25.11.2018 / WR
Letzte Änderung: 1 Jahr 7 Monate her von Ole Matthes.
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Nichts für schwache Nerven - A punktet weiter 1 Jahr 7 Monate her #2003

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Friedrichshagener SV – Nordberliner SC 3:2 (2:1)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Papior – Weigelt, Albowski, Frede, Wernecke – Crahe - Puttkammer

Wechselspieler: Dürlich, Schraepler, Möwius

Unmittelbar nach Spielende dürften sich die Nordberliner verwundert die Augen gerieben und gefragt haben, warum dieses Spiel verloren gegangen ist. Beide Teams hatten ihre starken Phasen, aber über das ganze Spiel gesehen war der Nordberliner SC das aktivere, das spielerisch bessere Team – so ehrlich muss man sein.

Mit dem Nordberliner SC kam ein schwer auszurechnender Gegner nach Friedrichshagen. 17 Punkte aus 10 Spielen, somit einen Punkt und eine Platzierung hinter unseren Jungs. Die Statistik dahinter allerdings ist interessanter - der Nordberliner SC gewann alle 5 Heimspiele, musste sich auswärts bislang allerdings mit 3 Niederlagen und 2 Unentschieden begnügen. Der FSV wollte die Punkte unbedingt holen, auch weil nach dem Spiel noch ein geselliges Zusammensein geplant war.

Die erste halbe Stunde gehörte dann auch der Heimmannschaft - selbstbewusst, aggressiv und mit konsequenter Chancenverwertung. 16 Minuten waren absolviert, als Albowski den Spielaufbau der Gäste erfolgreich störte und den Ball zu Puttkammer beförderte. Der ließ sich nicht lange bitten und eröffnete den Torreigen mit einem fulminanten Hammer unter die Latte aus gut und gerne 20 Metern. Die kleine Kopfblockade bei Paule war gelöst. Kurz darauf hatten die Nordberliner ihre erste gute Gelegenheit. Den gefährlichen Kopfball nach einem Freistoß kratzte Sternbeck reaktionsstark aus dem kurzen Eck. Im Gegenzug fiel das 2:0. Wernecke legte schön für Crahe auf, der frei vor dem Torwart die Nerven behielt.

Ein umstrittener Foulelfmeter für die Gäste ließ das Spiel kippen. Papior hatte Ball und Gegner getroffen. Ein Elfer der Sorte kann man geben, muss man aber nicht. Der Kapitän des Nordberliner SC Seiffert, bester Spieler seiner Mannschaft, verwandelte sicher.

Der FSV verlor jetzt völlig den Faden. Diskussionen mit dem Schiedsrichter mündeten in 2 gelben Karten und einer Zeitstrafe für Albowski. Die Nordberliner witterten ihre Chance, rissen das Spiel an sich und drückten unsere Jungs in deren Hälfte. Nur mit viel Mühe brachte der FSV den Vorsprung in die Kabine.

Eingangs der zweiten Hälfte versuchte der FSV, das Spiel zu beruhigen. Der Plan ging nur kurzfristig auf. Die erste Riesenmöglichkeit zum Ausgleich hatte der NBC in Minute 55, als der Ball nach einem guten Abschluss an die Lattenunterkante knallte. Kurz darauf war es soweit. Einen wunderbaren Spielzug über die rechte Seite des FSV vollendete erneut Seiffert zum 2:2. Im Rückraum völlig freistehend, behielt er die Übersicht und ließ Sternbeck keine Chance.

Das sah jetzt gar nicht gut aus für unsere Jungs. Das Spiel wurde härter, die Hektik größer und dem Schiedsrichter gelang es leider auch nicht, die Wogen zu glätten. Die gelben Karten wurden letzten Endes aber auch recht einseitig verteilt. Die Kartenwertung hatte der FSV am Ende klar mit 5:1 gewonnen. Mit insgesamt 20 gelben Karten und einer Zeitstrafe rutschte der FSV in der Fairnesstabelle auf Platz 7…..

Mitten in die Sturm- und Drangphase des Nordberliner SC setzte der FSV dann in der 71. Minute den spielentscheidenden Konter. Crahe, wieder mit vorbildlichem Einsatz, setzte sich gut durch und kam zum Abschluss. Der Ball knallte gegen den Pfosten. Das von den Trainern eingeforderte permanente Nachsetzen machte sich nun bezahlt. Puttkammer war hellwach, holte sich die Kugel im zweiten Anlauf und setzte sie unhaltbar in die Maschen. Der Nordberliner SC warf jetzt Mann und Maus nach vorne. Die größte Möglichkeit für ein weiteres Tor hatte allerdings der FSV durch Gruner, der nach einem Eckball völlig frei zum Kopfball kam, diesen aber nicht gut genug platzieren konnte.
Ende gut, alles gut. Kompliment an den heutigen Gegner für einen sehr starken Auftritt, der – fast muss man sagen leider – nicht belohnt wurde. Über eine Punkteteilung hätte sich sicherlich auch niemand beschwert.

Für den FSV konnte die Party beginnen, versüßt durch die Siege der D-, C-, B-Junioren sowie der ersten Herren. Vielen Dank an unsere Eltern für´s Vorbereiten, Organisieren und überhaupt für die Unterstützung.

Im letzten Spiel der Hinrunde treten unsere A-Junioren am kommenden Sonntag beim SSC Teutonia an.

01.12.2018 / WR
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Debakel in Hakenfelde 1 Jahr 7 Monate her #2005

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SSC Teutonia - Friedrichshagener SV 3:0 (2:0)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Dürlich – Weigelt, Albowski, Frede, Möwius – Crahe - Puttkammer

Wechselspieler: Bittner, Schalli

Alle Warnungen, alle Hinweise noch kurz vor Spielbeginn in der Kabine waren bereits nach 2 Minuten über den Haufen geworfen. Was wir unbedingt vermeiden wollten, war prompt passiert – Albowski ging unmittelbar vor dem Strafraum mit offener Sohle in den Kampf um den Ball. Freistoß, Mauer nicht optimal postiert, präziser Schuss – 1:0.

Der SSC blieb mit äußerst bescheidenen Mitteln spielbestimmend. Der FSV bekam nichts auf die Reihe, spielte körper- und ideenlos. Kurz vor der Pause gab es zu allem Überfluss einen indirekten Freistoß für Teutonia 3 Meter vor dem FSV-Kasten. 2:0 – na klar.

In der zweiten Hälfte machten unsere Jungs es etwas besser und kamen auch zu etlichen guten Möglichkeiten. An diesem verflixten Sonntag wollte der Ball aber einfach nicht in´s Tor. Teutonia hingegen machte mit einem Konter den Deckel drauf.

Und ob all das nicht schon genug war, mussten wir uns vom Gegner auch noch verspotten und verhöhnen lassen. Das ist traurig. In 10 Jahren Trainertätigkeit ist mir so viel Dummheit noch nicht untergekommen.

Es bleibt für uns die Möglichkeit der Revanche zum Auftakt der Rückrunde in Friedrichshagen. Genau dann sollten wir einem Gegner, der sportlich und charakterlich in der Landesliga nichts zu suchen hat, die richtige Antwort auf dem Platz geben


09.12.2018 / WR
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A-Junioren in der Halle 1 Jahr 6 Monate her #2007

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A-Junioren beim Fördercup des FV Erkner

Friedrichshagener SV mit: Julian Sternbeck, Leonard Gruner, Justus Weese, Joshua Dürlich, Jonah Albowski, Jannis Puttkammer, Rouven Steglich, Janis Möwius

Unsere Jungs landeten beim Fördercup des FV Erkner in der dortigen Stadthalle auf dem undankbaren 4. Platz.

Nach souveräner Vorrunde mit Siegen gegen den FV Erkner II (2.1); Dynamo Eisenhüttenstadt (2:0) und Germania Schöneiche (3:0) fehlte im Halbfinale gegen Schwarz-Weiß Neukölln das nötige Glück. Der erste Fehler wurde gleich bestraft und in der Folge gelang es uns nicht, zum Torerfolg zu kommen.

Das kleine Finale gegen den FV Erkner I geriet zum wohl spektakulärsten Spiel des Tages, leider auch hier mit falschem Ausgang. Erkner legte bei Überzahl (Zeitstrafe FSV) zum 1:0 vor. Nach Foul an Paule im Strafraum verwandelte der Gefoulte selbst zum 1:1. Danach ging es Schlag auf Schlag: 2:1 Erkner, 2:2, 2:3, 3:3, 4:3, 4:4 und schließlich und endlich der Siegtreffer für Erkner. Bitter, bitter. Aber unsere Jungs zeigten ordentlichen und unterhaltsamen Fußball. Wahrscheinlich hätten wir öfter mal wechseln sollen – das nimmt der (Co-)Trainer auf seine Kappe. Aber sei es drum. Die Halle dient letztlich in erster Linie auch dem großen Ziel, dem Beginn der Rückrunde und Klassenerhalt in der Landesliga. Und es gab wenigstens ein kleines Trostpflaster, denn mit 7 Treffern sicherte sich Jannis Puttkammer die Torjägerkrone.

Am kommenden Sonntag nimmt die Mannschaft aber erst einmal noch an der Hallenrunde beim Verbandsligisten Tasmania Berlin teil. Gegner sind dann neben dem Gastgeber die ebenfalls in der Verbandsliga spielenden SC Borsigwalde und Frohnauer SC sowie die Landesligisten Lichtenberg 47 und BSC Marzahn.


06.01.2019 / WR
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A-Junioren in der Rückrundenvorbereitung 1 Jahr 4 Monate her #2015

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Auf Anregung der Herren-Trainer Matthias Dietze und Kay Perl trafen sich am vergangenen Samstag (02.02.2019) beide Männermannschaften des FSV und die A-Junioren zum kleinen Turnier Jeder gegen Jeden über jeweils 45 Minuten auf unserem Platz. Das Ganze unter der Überschrift Rückrundenvorbereitung + besseres Kennenlernen. Tolle Idee – danke an Matze und Kay.

Die A-Junioren traten aufgrund der Winterferien leider nur mit 10 Feldspielern an, der Torwart wurde vom jeweils nicht spielenden Team geborgt. Im ersten Match ging es gegen die 2. Herren. Nach kurzer Abtastphase hatten unsere sehr offensiv ausgerichteten Jungs die größeren Spielanteile. Der 15-jährige Finn Weigelt erzielte nach einem Eckball per Kopf das 1:0, Maxi Crahe legte aus der Distanz nach und Jonah Albowski beförderte den Ball im Nachsetzen nach einem Eckball zum 3:0 über die Linie. Den Schlusspunkt setzte der wiedergenesene Finidi Trautmann mit einem sicher verwandelten Elfmeter. Die A-Junioren im Großen und Ganzen spielbestimmend und effektiv, während die 2. Herren ihre wenigen guten Möglichkeiten nicht zum Torerfolg nutzen konnten.

Nach kurzer Verschnaufpause ging es gleich gegen die 1. Herren weiter. Und hier galt es zunächst, dem Anfangsdruck standzuhalten. Dies gelang dank starker Defensive sehr gut. Die Viererkette mit v.l.n.r. Tim Frede, Jonah Albowski, Justus Weese, Lukas Eberle und Paul Schraepler auf der 6 stand stabil und sicher. Aus der sicheren Deckung heraus setzten unsere Jungs den einen oder anderen Nadelstich und gingen nach schönem Spielzug über Finn Weigelt durch den stark aufspielenden Maxi Crahe in Führung. Bis zur etwa 30. Minute wurde nichts zugelassen, dann ließ ein wenig die Konzentration nach und eine gewisse Müdigkeit machte sich bemerkbar. Die Männer nutzten dies clever aus und markierten noch 2 Treffer.

Für die A-Junioren waren neben den bereits Genannten Janis Möwius (ebenfalls mit großartiger Leistung) und Joshua Dürlich auf dem Feld. Dank an Philipp Perl und Erik Menke für´s Aushelfen.

Die A-Junioren scheinen also gut gerüstet zu sein für die am 16.02.2019 mit einem Heimspiel gegen Teutonia beginnende Rückrunde in der Landesliga. Anpfiff ist um 14 Uhr. Wer unsere jungen Talente einmal live erleben möchte, ist gern gesehen. Der Eintritt ist frei. Drücken wir den Jungs die Daumen.
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A-Junioren rehabilitieren sich gegen Teutonia 1 Jahr 4 Monate her #2016

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Friedrichshagener SV - SSC Teutonia 5:0 (4:0)

Friedrichshagener SV mit:

Sternbeck – Eberle, Albowski, Weese, Frede – Trautmann, Schraepler, Möwius – Weigelt, Crahe, Gruner

Wechselspieler: Dürlich, Papior, Wernecke

Bei bereits frühlingshaften Temperaturen feierten unsere A-Junioren zum Auftakt der Rückrunde einen klaren Heimsieg. Zu Gast war der derzeit auf dem Relegationsplatz rangierende SSC Teutonia. Mit dem Dreier konnte der Vorsprung auf die gefährlichen Tabellenplätze weiter ausgebaut und auf nunmehr 16 Punkte erhöht werden. Der Gegner bestätigte leider auf und neben dem Platz die Eindrücke des Hinspiels – solche Teams haben in der Landesliga nichts verloren. Wir wären daher nicht sonderlich traurig, wenn es Teutonia am Ende der Saison erwischt.

Sportlich begannen die Nordwestberliner allerdings stark mit extrem hohem und aggressivem Pressing. Damit waren unsere Jungs zunächst überfordert. Die Bälle gingen früh verloren. Selbst sonst souverän agierende Spieler ließen sich durch die forsche Gangart des Gegners verunsichern. Gut, dass in dieser Phase kein Tor fiel. Das Spiel hätte womöglich einen komplett anderen Verlauf genommen.

So dauerte es etwa 20 Minuten, bis sich unser Team den richtigen Plan ausgedacht hatte und begann, diesen in die Tat umzusetzen. Mit einem hohen Ball auf die linke Außenbahn wurde die erste Pressinglinie überspielt. Weigelt marschierte bis fast zur Grundlinie durch und flankte in die Mitte. Der Spandauer Torwart ließ passieren, Kapitän Gruner war zur Stelle – 1:0. Da hatte sich die Maßnahme, den Käpt´n einmal im Sturm spielen zu lassen, bereits ausgezahlt.

Der FSV hatte den wunden Punkt gefunden und setzte zielgerichtet nach. Innerhalb der nächsten 10 Minuten klingelte es weitere drei Mal im Kasten der Teutonia. Alle Tore fielen auf ähnliche Weise, mal über rechts, mal über links. Das 2:0 erzielte Crahe. Frede, wieder als Linksverteidiger auflaufend, hatte einen schönen Diagonalball auf die rechte Seite geschlagen, von wo aus Eberle den zentralen Stürmer bediente. Es folgte das 3:0 durch Weigelt nach Vorlage von Gruner. Die Krönung des Ganzen war das 4:0, erneut markiert durch Gruner. Schnörkellos wurde der Angriff über links vorgetragen, Weigelt setzte sich wiederum hervorragend durch, hätte vielleicht schon selbst abschließen können, sah aber den besser postierten Gruner, der sich nicht lange bitten ließ.

Mit dem sicheren Vorsprung ging es in die Kabine. Leider waren die Spandauer bereits im ersten Durchgang mehrfach hart eingestiegen, so dass Crahe und Schraepler verletzt ausgewechselt werden mussten. Dazu hatten sie sich Schiedsrichter Adler als Zielscheibe ausgeguckt und setzten diesen mit Beleidigungen und Bedrohungen massiv unter Druck. Das Spiel stand kurz vor dem Abbruch. Durch mehrere Gespräche vor Wiederanpfiff konnte die Situation etwas entschärft werden.

Mit dem 5:0 unmittelbar nach Wiederanpfiff war der Drops gelutscht. Torschütze war diesmal Wernecke nach Vorlage von Papior. Erstes Saisontor von Wernecke. Längst überfällig möchte man schreiben. Aber – Wernecke war nach 6-wöchiger, schwerer Krankheit unter der Woche gerade wieder in das Training eingestiegen. Und dann so ein Comeback. Gut, wer solche Spieler in seinen Reihen hat.

Während sich der FSV jetzt zurückzog, drängte Teutonia auf Ergebniskosmetik. Da hatte aber Sternbeck im Tor der Gastgeber etwas dagegen. Mit starker Reaktion im 1 gegen 1 nach etwa 75 Minuten hielt er die Kiste sauber. Auch sonst ein ganz starker Auftritt unseres Keepers, immer aufmerksam, immer anspielbereit.

Ein weiterer großer Schritt Richtung Klassenerhalt ist gemacht. Hoffen wir nun, dass alle Verletzten bis zum Gastspiel bei den Sportfreunden Kladow am kommenden Sonntag wieder gesund und einsatzbereit sind.

16.02.2019 / WR
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