Wichtige Ergebnisse

A-Jugend besteht nächste Reifeprüfung

Spitzenspiel am Sonnabend, Sieg, Tabellenführung, in der Liga ungeschlagen. Guter Ausweis unseres Könnens und des Zusammenwirkens (Unterstützung durch B-Jugendliche !) im Verein.

 

Nachfolgend und bltzschnell der wieder sehr exakte und zutreffende Spielbericht von Wulf Richter, dem ist nichts anzufügen...

 

Friedrichshagener SV – Stern Marienfelde 1:0 (0:0)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke - Eberle, Frede, Weese, Möwius – Werba, Schüler, P. Schraepler, Puttkammer - – Weigelt, Klindt

Wechselspieler: Dürlich, P. Otto, B. Schraepler, Rieck

Tor: Werba (Vorarbeit Weigelt)

Auch vor dem Gipfeltreffen mit Tabellenführer Stern Marienfelde wurde die List der Ausfälle bei unseren A-Junioren nicht kürzer, im Gegenteil. Es fehlten Gruner, Crahe, Papior, Steglich, Schalli, Minx, auch A. Otto wurde wegen Erkältung vorsorglich geschont. Klindt stand hingegen wieder zur Verfügung, P. Otto stand erstmals im Aufgebot.

Hinzu kam Verstärkung aus der B-Jugend mit Schüler, Rieck und B. Schraepler. VIELEN DANK AN DIESE JUNGS UND UNSERE B-JUNIOREN INCL. TRAINER MUMMERT / ULBRICHT!!!!!

 

Der Matchplan war ähnlich wie der in der Vorwoche. Angesichts der vielen Ausfälle und eines erwartet spielstarken Gegners wollten wir zunächst kompakt stehen, wenig bis gar nichts zulassen und nach vorne auf schnelle Konter – neudeutsch auf schnelles Umschaltspiel – setzen. Frede spielte erneut in der Innenverteidigung (das machte er heute erneut überragend), Schüler sollte im Mittelfeld an der Seite von P. Schraepler mit für den Speilaufbau sorgen. Die Aufgabe löste er hervorragend, super Auftritt.

Stern Marienfelde durfte also erstmal spielen und viel Ballbesitz sammeln. Ab der Mittellinie war allerdings Schluss. Aggressiv gingen unsere Jungs in die Zweikämpfe und ließen bis zum Pausenpfiff nicht eine einzige vernünftige Torchance zu. Was fehlte, war etwas Entlastung nach vorne. Zu selten kamen wir in das Konterspiel. Einzig nennenswerte Offensivaktion war ein Kopfball von Frede nach Eckball Eberle, der vom Marienfelder Torwart sicher gefangen wurde. Es war ein klassisches 0:0-Spiel, aber das sollte sich im zweiten Durchgang ändern.

 

Der FSV wechselte offensiv - Rieck kam für Klindt. Beide Teams forcierten sofort das Tempo und den Offensivdrang. Effektiver war der Friedrichshagener SV. Weigelt tauchte überraschend auf der rechten Seite auf und lupfte den Ball gefühlvoll in die linke Ecke. Genau dort hinein hätte sich der Ball gesenkt, wenn der Torwart nicht so gerade noch an den Ball gekommen wäre. Werba hatte die Situation stark vorausgesehen und verwertete den Abklatscher aus Nahdistanz zur Führung.

Marienfelde musste jetzt noch aktiver werden und für unsere Jungs ergaben sich Räume. Die konnte insbesondere der schnelle Rieck mehrfach nutzen, scheiterte aber mehrmals in sehr aussichtsreicher Position. Auch B. Schraepler(mit Jahrgang 2004 jüngster Spieler auf dem Feld!!), zwischenzeitlich für Möwius gekommen, scheiterte mit gutem Abschluss knapp. Nach etwa 75 Minuten ballerte Frede einen Freistoß stramm in Richtung Tor, der Torwart konnte nicht festhalten, Rieck setzte den Ball über den Kasten. Der FSV ließ erneut zu viele gute Chancen liegen. So ging es wie in der Vorwoche mit dem knappen, kostbaren Vorsprung in die Schlussphase. Und ebenso wie in der Vorwoche kam Marienfelde noch zu einer Riesenchance. Tohuwabohu vor der FSV-Kiste, aber irgendwie konnte die Kugel aus der Gefahrenzone entfernt werden. Am Ende stand die 0 und das spricht für unsere Defensive und für unseren Torwart.

 

In Summe war Stern Marienfelde heute sicherlich ein Stück spielstärker, vermochte die spielerische Überlegenheit aber nicht in Tore umzumünzen. Die A-Junioren des FSV erneut defensiv sehr solide und immer in der Lage, sich gefährliche Tormöglichkeiten zu erspielen und wenigstens eine davon auch zu nutzen. Großes Kompliment nochmals an die Spieler aus dem B-Juniorenbereich sowie an Dürlich und P. Otto, die heute nur zu kurzen Einsätzen kamen. Danke auch für die große Unterstützung am Spielfeldrand.

Der Lohn der Mühen ist die vorübergehende Tabellenführung. Aber darum geht es dem Team und den Trainern nicht vordergründig. Wir schauen von Spiel zu Spiel, versuchen, locker zu bleiben, den Spaß nicht zu vernachlässigen und am kommenden Wochenende in Stralau nachzulegen.

WR – 16.11.2019