Wichtige Ergebnisse

Vor dem Gipfeltreffen, A-Jugend erwartet Marienfelde

Nach dem kleinen Gipfel bei CFC Hertha 06 nun das absolute Spitzenspiel am Sonnabend, 16.11.19, 12 Uhr.

 Als Einstimmung auf das mit Spannung erwartete Spitzentreffen 2. gegen 1. (Marienfelde) hier der obligatorische Wulf-Richter-Report vom 1:0-Sieg bei Hertha 06 vom letzten WE, auch da schon ein Gipfeltreffen, welches wir knapp für uns entscheiden konnten. Welches Spiel erwartet uns am Sonnabend ? Offener Schlagabtausch, taktisches Abtasten, Verhaltenes Spiel ??? Viele Fragezeichen, kommt und schaut selbst !!

 

CFC Hertha 06 - Friedrichshagener SV 0:1 (0:0)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke - Eberle, Frede, Weese, Werba – Otto, Steglich, Schraepler, Möwius – Weigelt, Puttkammer

Wechselspieler: Dürlich, Minx

Tor: Werba (nach Ecke Eberle)

Gerade in diesen Tagen müssen und wollen wir es uns immer wieder vor Augen führen: Berlin ist nicht mehr geteilt, es gibt nicht mehr Ost und West. Und die Stadt kann auch 2 Erstligisten ganz gut verkraften. Rivalitäten sollten nicht unbedingt über das notwendige Maß hinaus geschürt werden. Und dennoch – als Köpenicker Verein 3 Punkte in Charlottenburg zu holen, das ist schon etwas Besonders. Was natürlich auch am Gegner lag. Der CFC Hertha 06 stand in der Vorsaison noch in der Relegation zum Aufstieg in die Verbandsliga und unterlag dort dem Köpenicker FC nur knapp. Bislang spielt die Hertha eine solide Saison und stand vor dem heutigen Match mit 5 Siegen aus 6 Spielen gut oben drin.

 

Demzufolge wurde es das erwartet schwere Stück Arbeit für unsere A-Junioren, die mit arg dezimiertem Kader angereist waren. Gruner (der Käptn war am Spielfeldrand dabei, starke Geste), Klindt, Crahe verletzt, Papior musste krank passen. So rückte Vize-Kapitän Frede in die Innenverteidigung, Otto kam zu seinem Startelfdebüt.

Die erste Hälfte stand ganz im Zeichen der Defensive. Wir wollten im 4-4-2 sicher stehen und erst einmal die 0 halten. Der Plan ging gut auf, kostete aber enorm viel Kraft. Charlottenburg spielerisch sehr stark, aber vor der Kiste fehlte die letzte Konsequenz. Lediglich einmal musste Wernecke im Friedrichshagener Kasten Kopf und Kragen riskieren, um einen Treffer zu verhindern. Der FSV näherte sich sporadisch dem gegnerischen 16-er an, richtig gefährlich wurde es noch nicht. Mit dem 0:0 ging es in die Kabine und damit konnten wir gut leben. Denn in puncto Zweikampfverhalten gab es noch Luft nach oben.

 

Eingangs der zweiten Hälfte wurden unsere Jungs offensiv deutlich aktiver. Ein von Frede getretener Freistoß verfehlte noch das Ziel, bevor Werba in Minute 55 nach einer Ecke von Eberle wunderbar in den freien Raum einlief und technisch sauber verwandelte. Trainer Schalli nach dem Spiel: "Als ich gesehen habe, dass Julien blank steht und der Ball punktgenau bei ihm landet, wusste ich: der geht rein." Diese Worte sagen sehr viel aus über die Wertschätzung, die Julien Werba bei Trainern und im Team ob seiner Fertigkeiten auf dem Platz, aber auch drumherum genießt.

Nach der Führung blieben unsere Jungs spielbestimmend - Dürlich und Minx fanden sofort gut in das Spiel hinein - , während die Hertha-Spieler sich in sinnlosen Diskussionen mit dem Schiedsrichter verloren und am Ende 4 gelbe Karten gesammelt hatten. Der FSV versäumte es, das 0:2 zu erzielen und so wurde es in der Schlussphase nochmal richtig hektisch. Doch Schiedsrichter Kürschner behielt die Übersicht und hatte das Geschehen stets gut im Griff. In der letzten Minute der Nachspielzeit wären unsere Jungs dann fast doch noch um den verdienten Lohn der 3 Punkte gebracht worden, als ein einziges Mal ein Charlottenburger Spieler frei vor dem Tor zum Abschluss kam, aber die Kugel kläglich rechts vorbeisetzte.

Wäre ich Didi Hamann, Co-Kommentator bei Sky und müsste den "Didi-Man" des Spiels wählen - es wäre Rechtsverteidiger Lukas Eberle. Mit seinem 6. assist bereitete er das Tor des Tages vor, wie auch bereits bei Empor II. Abgesehen davon geht er als Motivator mit vollem Einsatz stets voran und reißt die Truppe mit - einfach nur großartig.

 

Am kommenden Wochenende kommt es in Friedrichshagen zum Aufeinandertreffen mit dem derzeitigen Tabellenführer Stern Marienfelde, der gegen den JFC mit 1:0 knapp die Oberhand behielten.

WR – 10.11.2019