Wichtige Ergebnisse

Im Grabensprung nicht weit genug gesprungen

A-Jugend kam bei Fortuna (nomen est omen) Biesdorf nicht über ein Remis hinaus, wie gewohnt hier der Bericht von Wulf

 

Fortuna Biesdorf - Friedrichshagener SV 1:1 (1:1)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke - Eberle, Gruner, Weese, Schalli – Werba, Frede, Steglich, Möwius – Weigelt, Crahe

Wechselspieler: Minx, Dürlich, Puttkammer, Papior, Schraepler

1:1 Crahe (Vorbereitung Weigelt)

 

Mit allem, was der Kader hergibt und mit neuem Trikotsatz (Dank an den Verein und JL G. Ulbricht), traten die A-Junioren den Kurztrip zum Aufsteiger Fortuna Biesdorf an und mussten sich letzten Endes mit einem Punkt zufrieden geben. Da war deutlich mehr drin. Das große Manko war, wie bereits in der Vorsaison, die mangelhafte Chancenverwertung. Aber auch spielerisch gibt es noch reichlich Luft nach oben.

Früh nahm der Gast das Geschehen auf dem kleinen Kunstrasen in die Hand und hatte über Weigelt, der mustergültig Puttkammer bediente, die erste Riesenmöglichkeit. Biesdorf versuchte es mit sehr übersichtlichen Mitteln. Weite Abschläge des Torwarts auf die pfeilschnellen Spitzen, daneben Konzentration auf Standardsituationen. Nach 15 Minuten fiel nach diesem Muster das 1:0. Das Tor hätte niemals gegeben werden dürfen. Das vorherige klare Foulspiel wurde durch den nicht immer souverän agierenden Unparteiischen nicht geahndet. Aber der FSV fand postwendend die Antwort. Weigelt über links mit Zuspiel auf Crahe, der im ersten Versuch am Keeper scheiterte, dann aber im Nachsetzen das Tor erzielte.

Die Friedrichshagener blieben dran und drängten auf die Führung. Weigelt scheiterte aus der Distanz (19. Minute), der wunderbare Abschluss von Werba knallte an die Latte (33. Minute). Weitere gute Möglichkeiten nach Eckbällen und bei Distanzschüssen konnten nicht in Torerfolge umgemünzt werden.

 

Eingangs der zweiten Halbzeit rutschte dem Biesdorfer Torwart ein Abschluss von Weigelt durch die Hosenträger, der Ball ging leider daneben. Den ganz großen Druck aber vermochten die Friedrichshagener nicht mehr zu entfalten. Da das überfällige Tor nicht fallen wollte, blieb es bis zum Schlusspfiff ein Tanz auf der Rasierklinge. Alle strittigen Situationen wurden dann auch unglücklicherweise zu Gunsten der Gastgeber gepfiffen. So gab es zwei Situationen, wo man durchaus auf Strafstoß für den FSV hätte entscheiden können. Bereits in Hälfte 1 war Papior im gegnerischen Strafraum klar vor dem Torwart am Ball. Statt Strafstoß für den FSV gab es einen Freistoß für Biesdorf und den gelben Karton. Kein Kommentar. Noch viel klarer die Fehlentscheidung in der zweiten Halbzeit, wo Weigelt in der Biesdorfer Box böse unterlaufen wurde, der Schiedsrichter aber auf „Ball gespielt“ entschied. Also – ganz schön fragwürdig das Ganze. Am Ende müssen wir uns jedoch an die eigene Nase fassen und mit 2 verlorenen Punkten leben.

In der kommenden Woche empfangen wir auf heimischem Rasen den JFC Berlin. Anpfiff ist um 12 Uhr.

WR – 18.08.2019