A-Jugend unterliegt bei Li 47

A-Jugend kassiert höchste Saisonniederlage, wie es dazu kam, beschreibt wie immer Wulf Richter

 

SV Lichtenberg 47 - Friedrichshagener SV 7:0 (2:0)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Frede – Möwius, Schraepler, Steglich – Wernecke, Puttkammer, Weigelt

Wechselspieler: Papior, Trautmann, Schalli

 

Beim designierten Aufsteiger aus Lichtenberg gerieten unsere A-Junioren böse unter die Räder. Dabei kamen unsere Jungs relativ gut in die Partie hinein. Die Mannschaft stand gut und den 47-ern fiel nicht allzu viel ein. Bester Beleg dafür war der Lichtenberger Trainer, der ob seiner Unzufriedenheit immer wieder in die Fäkaliensprache abdriftete, auch den eigenen Spielern gegenüber. Das ist eines so ambitionierten Vereins absolut unwürdig. Da sind wir doch ganz froh, dass wir in Friedrichshagen andere Umgangsformen pflegen.

Eigentlich konnten wir uns hier nur selbst schlagen und genau so kam es. Eine halbe Stunde standen wir solide, dann ermöglichten wir dem Gegner mit einem schlimmen Fehlpass die Führung. Brutal – aber das kann passieren. Vor der Pause folgte noch ein Pfostenschuss und das 2:0 - unmittelbar nach einer sehr strittigen Szene, bei der es durchaus einen Elfmeter für den FSV hätte geben können. Puttkammer war von 2 Verteidigern in die Zange genommen worden.

Unglücklicher kann man nicht zurückliegen, nach vorne allerdings agierten wir zu ängstlich und kamen kaum mal zu Abschlussmöglichkeiten. Die beste hatte Weigelt mit einem Freistoß aus zentraler Position, der jedoch nicht die nötige Schärfe und Präzision hatte.

 

Im zweiten Durchgang wollten unsere Jungs mutiger agieren und versuchten, höher zu stehen und früher zu pressen. Das sah auch 10 Minuten ganz gut aus, dann folgte der nächste Nackenschlag.
3:0. Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn Frede nach einem Abwehrfehler des SVL nach 63 Minuten frei vor dem Torwart den Ball richtig und in´s Tor getroffen hätte. So ging der Ball am Gehäuse vorbei und 5 Minuten später wurde die Aufgabe dann gänzlich unlösbar. Lichtenberg erhöhte per Foulelfmeter zum 4:0. Damit war das Spiel durch. Mit 3 weiteren Treffern wurde es am Ende richtig schmerzlich, aber wir werden es überleben. Erwähnt werden muss freilich auch, dass von unseren 14 eingesetzten Spielern ganze 10 noch im B-Juniorenbereich spielen könnten. Gerade in einem solchen Match vielleicht doch nicht ganz unwichtig.

 

Die Chance zur Wiedergutmachung und zu einer entspannten Osterpause besteht am kommenden Samstag, wenn der Berliner SC II in Friedrichshagen zu Gast ist. Anpfiff ist um 14 Uhr.

31.03.2019 / WR