Wichtige Ergebnisse

Starker Sieg in Rudow

Bärenstarke A-Junioren siegen in Rudow

 

Wie im Hinspiel auch im Retourspiel bei Rudow 3:2 für unsere Farben, die schmerzlichen Niederlagen von 14/15 mit 0:3 und 0:7 in Rudow sind Geschichte, w. Richter beschreibt nachfolgend den Erfolg.

 

TSV Rudow - Friedrichshagener SV 2 : 3 (2:1)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Albowski, Weese, Frede – Möwius, Schraepler, Steglich – Wernecke, Puttkammer, Weigelt

Wechselspieler: Papior, Trautmann

 

Die schmerzliche Niederlage gegen Hermsdorf hatten unsere A-Junioren offenbar gut verarbeitet. Heute beim TSV Rudow zeigten unsere Jungs eine Top-Leistung, drehten zweimal einen Rückstand und holten sich hochverdient die 3 Punkte.

Gruner, Crahe und Dürlich fielen aus, dafür war Frede wieder mit von der Partie. Steglich durfte die Mannschaft nach zuletzt vorbildlicher und guter Vorstellung als Kapitän auf das Feld führen.

Auf großem Platz mit tiefem, aber hochwertigem Kunstrasen war die Spielidee der Rudower schnell entschlüsselt. Ballgewinn in der Vorwärtsbewegung des Gegners, dann zügig umschalten und die schnellen Spitzen einsetzen. Und so hatte Sternbeck kurz nach Anpfiff gleich mal beide Hände voll zu tun. Die Führung für Rudow fiel nach 11 Minuten genau nach dem beschriebenen Muster. Torschütze mit der Nummer 11 – Achtung festhalten und gaaanz langsam lesen – Chukwuemeka Oluwapelumi Ekwenuya. Ein Name wie ein Gedicht. Zuvor war bereits zweimal Aluminium zu hören. Zunächst traf Steglich mit schönem Distanzschuss das Gebälk, dann senkte sich ein Rudower Freistoß gefährlich auf das Gehäuse der Friedrichshagener.

1:0 also für Rudow. Unsere Abwehr war gefordert, musste höchst konzentriert sein. Aber auf dem Feld war unser Team allmählich klar tonangebend und in allen Belangen überlegen – spielerisch, technisch und läuferisch und auch mit der klareren Linie im Spiel. Das 1:1 fiel nach einem blitzsauberen Spielzug. Albowski schaltete den Vorwärtsgang ein und passte schön in die Schnittstelle der Abwehr. Weigelt ließ geistesgegenwärtig passieren. Puttkammer nahm den Ball in einer fließenden Bewegung mit und schloss prächtig mit rechts ab. 8. Saisontor für Paule (+ 2 Treffer für die B-Junioren) – eigentlich zu wenig für einen Spieler seiner Klasse. Aber es sind ja noch 6 Spiele zu absolvieren .

Der Schiedsrichter meinte es in Halbzeit 1 sehr gut mit dem TSV Rudow. In der 40. Minute wurde Eberle klar gefoult und blieb am Boden liegen. Der Rudower Sünder spielte einfach weiter und vollendete sicher. Sehr, sehr umstritten das Ganze. Kurz danach fast das 3:1 für Rudow aus klarer Abseitsposition. Sternbeck reagierte stark.

 

In der Pause musste dringend ein Dialog mit dem Unparteiischen her. Natürlich ist es schwierig für einen Schiedsrichter ohne Unterstützung an der Linie. Natürlich sind wir froh, dass es noch junge Leute gibt, die sich das antun. Und dennoch – etwas mehr Laufbereitschaft und Fitness darf es hin und wieder schon sein bei dem einen oder anderen der Zunft.

Aber sei es drum. Für unsere Jungs war hier definitiv etwas drin. Der Rudower Trainer trieb seine Jungs immer wieder lautstark zum „Jagen“. Es fehlte seinen Spielern allerdings an der erforderlichen Kondition, die Anweisungen in die Tat umzusetzen. Der FSV blieb seiner Linie treu und tat gut daran. Immer wieder wurde Weigelt, der einen absoluten Sahnetag erwischte und seine Gegenspieler ein ums andere Mal narrte, auf der linken Seite gesucht. In der 57. Minute war es dann soweit. Einen krassen Abwehrfehler des TSV bestrafte – ja klar, Finn Weigelt.

Unsere Jungs machten jetzt das einzig Richtige und blieben dran. Rudow fiel nicht mehr viel ein. Das 2:3 lag in der Luft, als Wernecke alleine auf das Tor zulief und auf Kosten eines Freistoßes vom Keeper vor der Strafraumgrenze gelegt wurde. Die gelbe Karte war hier ein sehr großzügiges Strafmaß. Der Freistoß flog über den Kasten. In Minute 77 machten die Friedrichshagener dann nochmal Ernst. Weigelt brachte einen gut getimten Ball in den Strafraum, Trautmann erwischte den Ball per Kopf und von einem Rudower Spieler noch abgelenkt flog die Kugel in das Netz.

Möwius hätte in der letzten Minute der Nachspielzeit den Deckel drauf machen können, setzte den Ball aber aus spitzem Winkel knapp neben die Kiste. Danach erfolgte der Abpfiff.

 

Hochverdienter Auswärtssieg für unsere A-Junioren. Glückwunsch dazu.

Nun gilt die volle Aufmerksamkeit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Lichtenberg 47 am kommenden Sonntag.

24.03.2019 / WR