Wichtige Ergebnisse

Revanche souverän erreicht, A-Jugend in Torlaune

Unsere A-Jugend hatte was gutzumachen, das als kleine Schmach empfundene 0:3 bei den Teutonen sollte umgekehrt werden. W. Richter beschreibt, wie das souverän im "Rückspiel" gelang...

 

A-Junioren rehabilitieren sich gegen Teutonia 99

 

Friedrichshagener SV - SSC Teutonia 5 : 0 (4:0)

 

Friedrichshagener SV mit:

Sternbeck – Eberle, Albowski, Weese, Frede – Trautmann, Schraepler, Möwius – Weigelt, Crahe, Gruner

Wechselspieler: Dürlich, Papior, Wernecke

 

Bei bereits frühlingshaften Temperaturen feierten unsere A-Junioren zum Auftakt der Rückrunde einen klaren Heimsieg. Zu Gast war der derzeit auf dem Relegationsplatz rangierende SSC Teutonia. Mit dem Dreier konnte der Vorsprung auf die gefährlichen Tabellenplätze weiter ausgebaut und auf nunmehr 16 Punkte erhöht werden. Der Gegner bestätigte leider auf und neben dem Platz die Eindrücke des Hinspiels – solche Teams haben in der Landesliga nichts verloren. Wir wären daher nicht sonderlich traurig, wenn es Teutonia am Ende der Saison erwischt.

 

Sportlich begannen die Nordwestberliner allerdings stark mit extrem hohem und aggressivem Pressing. Damit waren unsere Jungs zunächst überfordert. Die Bälle gingen früh verloren. Selbst sonst souverän agierende Spieler ließen sich durch die forsche Gangart des Gegners verunsichern. Gut, dass in dieser Phase kein Tor fiel. Das Spiel hätte womöglich einen komplett anderen Verlauf genommen.

So dauerte es etwa 20 Minuten, bis sich unser Team den richtigen Plan ausgedacht hatte und begann, diesen in die Tat umzusetzen. Mit einem hohen Ball auf die linke Außenbahn wurde die erste Pressinglinie überspielt. Weigelt marschierte bis fast zur Grundlinie durch und flankte in die Mitte. Der Spandauer Torwart ließ passieren, Kapitän Gruner war zur Stelle – 1:0. Da hatte sich die Maßnahme, den Käpt´n einmal im Sturm spielen zu lassen, bereits ausgezahlt.

Der FSV hatte den wunden Punkt gefunden und setzte zielgerichtet nach. Innerhalb der nächsten 10 Minuten klingelte es weitere drei Mal im Kasten der Teutonia. Alle Tore fielen auf ähnliche Weise, mal über rechts, mal über links. Das 2:0 erzielte Crahe. Frede, wieder als Linksverteidiger auflaufend, hatte einen schönen Diagonalball auf die rechte Seite geschlagen, von wo aus Eberle den zentralen Stürmer bediente. Es folgte das 3:0 durch Weigelt nach Vorlage von Gruner. Die Krönung des Ganzen war das 4:0, erneut markiert durch Gruner. Schnörkellos wurde der Angriff über links vorgetragen, Weigelt setzte sich wiederum hervorragend durch, hätte vielleicht schon selbst abschließen können, sah aber den besser postierten Gruner, der sich nicht lange bitten ließ.

Mit dem sicheren Vorsprung ging es in die Kabine. Leider waren die Spandauer bereits im ersten Durchgang mehrfach hart eingestiegen, so dass Crahe und Schraepler verletzt ausgewechselt werden mussten. Dazu hatten sie sich Schiedsrichter Adler als Zielscheibe ausgeguckt und setzten diesen mit Beleidigungen und Bedrohungen massiv unter Druck. Das Spiel stand kurz vor dem Abbruch. Durch mehrere Gespräche vor Wiederanpfiff konnte die Situation etwas entschärft werden.

 

Mit dem 5:0 unmittelbar nach Wiederanpfiff war der Drops gelutscht. Torschütze war diesmal Wernecke nach Vorlage von Papior. Erstes Saisontor von Wernecke. Längst überfällig möchte man schreiben. Aber – Wernecke war nach 6-wöchiger, schwerer Krankheit unter der Woche gerade wieder in das Training eingestiegen. Und dann so ein Comeback. Gut, wer solche Spieler in seinen Reihen hat.

Während sich der FSV jetzt zurückzog, drängte Teutonia auf Ergebniskosmetik. Da hatte aber Sternbeck im Tor der Gastgeber etwas dagegen. Mit starker Reaktion im 1 gegen 1 nach etwa 75 Minuten hielt er die Kiste sauber. Auch sonst ein ganz starker Auftritt unseres Keepers, immer aufmerksam, immer anspielbereit.

Ein weiterer großer Schritt Richtung Klassenerhalt ist gemacht. Hoffen wir nun, dass alle Verletzten bis zum Gastspiel bei den Sportfreunden Kladow am kommenden Sonntag wieder gesund und einsatzbereit sind.

16.02.2019 / WR