Debakel in Hakenfelde für unsere A-Jugend

Unerwartet für die meisten Anhänger verloren unsere ältesten Jugendlichen sehr ärgerlich 0:3 bei den Spandauer Teutonen, dennoch natürlich Spielbericht wie immer von Wulf Richter...

 

SSC Teutonia - Friedrichshagener SV 3:0 (2:0)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Dürlich – Weigelt, Albowski, Frede, Möwius – Crahe - Puttkammer

Wechselspieler: Bittner, Schalli

 

Alle Warnungen, alle Hinweise noch kurz vor Spielbeginn in der Kabine waren bereits nach 2 Minuten über den Haufen geworfen. Was wir unbedingt vermeiden wollten, war prompt passiert – Albowski ging unmittelbar vor dem Strafraum mit offener Sohle in den Kampf um den Ball. Freistoß, Mauer nicht optimal postiert, präziser Schuss – 1:0.

Der SSC blieb mit äußerst bescheidenen Mitteln spielbestimmend. Der FSV bekam nichts auf die Reihe, spielte körper- und ideenlos. Kurz vor der Pause gab es zu allem Überfluss einen indirekten Freistoß für Teutonia 3 Meter vor dem FSV-Kasten. 2:0 – na klar.

 

In der zweiten Hälfte machten unsere Jungs es etwas besser und kamen auch zu etlichen guten Möglichkeiten. An diesem verflixten Sonntag wollte der Ball aber einfach nicht in´s Tor. Teutonia hingegen machte mit einem Konter den Deckel drauf.

Und ob all das nicht schon genug war, mussten wir uns vom Gegner auch noch verspotten und verhöhnen lassen. Das ist traurig. In 10 Jahren Trainertätigkeit ist mir so viel Dummheit noch nicht untergekommen.

Es bleibt für uns die Möglichkeit der Revanche zum Auftakt der Rückrunde in Friedrichshagen. Genau dann sollten wir einem Gegner, der sportlich und charakterlich in der Landesliga nichts zu suchen hat, die richtige Antwort auf dem Platz geben

09.12.2018 / WR