Wichtige Ergebnisse

Dramatischer Sieg der A-Jugend gegen starke Nordberliner

Auch im 5. Spiel nacheinander blieb die A-Jugend unbesiegt, auch wenn das Spiel gegen NSC auf der Kippe stand...

 

Wie immer hier der Bericht von W. Richter zum 3:2-Sieg nach dramatischen und umkämpften 90 Minuten:

Friedrichshagener SV – Nordberliner SC 3 : 2 (2:1)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Papior – Weigelt, Albowski, Frede, Wernecke – Crahe - Puttkammer

Wechselspieler: Dürlich, Schraepler, Möwius

 

Unmittelbar nach Spielende dürften sich die Nordberliner verwundert die Augen gerieben und gefragt haben, warum dieses Spiel verloren gegangen ist. Beide Teams hatten ihre starken Phasen, aber über das ganze Spiel gesehen war der Nordberliner SC das aktivere, das spielerisch bessere Team – so ehrlich muss man sein.

Mit dem Nordberliner SC kam ein schwer auszurechnender Gegner nach Friedrichshagen. 17 Punkte aus 10 Spielen, somit einen Punkt und eine Platzierung hinter unseren Jungs. Die Statistik dahinter allerdings ist interessanter - der Nordberliner SC gewann alle 5 Heimspiele, musste sich auswärts bislang allerdings mit 3 Niederlagen und 2 Unentschieden begnügen. Der FSV wollte die Punkte unbedingt holen, auch weil nach dem Spiel noch ein geselliges Zusammensein geplant war.

 

Die erste halbe Stunde gehörte dann auch der Heimmannschaft - selbstbewusst, aggressiv und mit konsequenter Chancenverwertung. 16 Minuten waren absolviert, als Albowski den Spielaufbau der Gäste erfolgreich störte und den Ball zu Puttkammer beförderte. Der ließ sich nicht lange bitten und eröffnete den Torreigen mit einem fulminanten Hammer unter die Latte aus gut und gerne 20 Metern. Die kleine Kopfblockade bei Paule war gelöst. Kurz darauf hatten die Nordberliner ihre erste gute Gelegenheit. Den gefährlichen Kopfball nach einem Freistoß kratzte Sternbeck reaktionsstark aus dem kurzen Eck. Im Gegenzug fiel das 2:0. Wernecke legte schön für Crahe auf, der frei vor dem Torwart die Nerven behielt.

Ein umstrittener Foulelfmeter für die Gäste ließ das Spiel kippen. Papior hatte Ball und Gegner getroffen. Ein Elfer der Sorte kann man geben, muss man aber nicht. Der Kapitän des Nordberliner SC Seiffert, bester Spieler seiner Mannschaft, verwandelte sicher.

Der FSV verlor jetzt völlig den Faden. Diskussionen mit dem Schiedsrichter mündeten in 2 gelben Karten und einer Zeitstrafe für Albowski. Die Nordberliner witterten ihre Chance, rissen das Spiel an sich und drückten unsere Jungs in deren Hälfte. Nur mit viel Mühe brachte der FSV den Vorsprung in die Kabine.

 

Eingangs der zweiten Hälfte versuchte der FSV, das Spiel zu beruhigen. Der Plan ging nur kurzfristig auf. Die erste Riesenmöglichkeit zum Ausgleich hatte der NBC in Minute 55, als der Ball nach einem guten Abschluss an die Lattenunterkante knallte. Kurz darauf war es soweit. Einen wunderbaren Spielzug über die rechte Seite des FSV vollendete erneut Seiffert zum 2:2. Im Rückraum völlig freistehend, behielt er die Übersicht und ließ Sternbeck keine Chance.

Das sah jetzt gar nicht gut aus für unsere Jungs. Das Spiel wurde härter, die Hektik größer und dem Schiedsrichter gelang es leider auch nicht, die Wogen zu glätten. Die gelben Karten wurden letzten Endes aber auch recht einseitig verteilt. Die Kartenwertung hatte der FSV am Ende klar mit 5:1 gewonnen. Mit insgesamt 20 gelben Karten und einer Zeitstrafe rutschte der FSV in der Fairnesstabelle auf Platz 7.....

Mitten in die Sturm- und Drangphase des Nordberliner SC setzte der FSV dann in der 71. Minute den spielentscheidenden Konter. Crahe, wieder mit vorbildlichem Einsatz, setzte sich gut durch und kam zum Abschluss. Der Ball knallte gegen den Pfosten. Das von den Trainern eingeforderte permanente Nachsetzen machte sich nun bezahlt. Puttkammer war hellwach, holte sich die Kugel im zweiten Anlauf und setzte sie unhaltbar in die Maschen. Der Nordberliner SC warf jetzt Mann und Maus nach vorne. Die größte Möglichkeit für ein weiteres Tor hatte allerdings der FSV durch Gruner, der nach einem Eckball völlig frei zum Kopfball kam, diesen aber nicht gut genug platzieren konnte.
Ende gut, alles gut. Kompliment an den heutigen Gegner für einen sehr starken Auftritt, der – fast muss man sagen leider – nicht belohnt wurde. Über eine Punkteteilung hätte sich sicherlich auch niemand beschwert.

 

Für den FSV konnte die Party beginnen, versüßt durch die Siege der D-, C-, B-Junioren sowie der ersten Herren. Vielen Dank an unsere Eltern für´s Vorbereiten, Organisieren und überhaupt für die Unterstützung.

Im letzten Spiel der Hinrunde treten unsere A-Junioren am kommenden Sonntag beim SSC Teutonia an.

01.12.2018 / WR