Wichtige Ergebnisse

Teilerfolg der A-Jugend in Kreuzberg

Die kleine Serie der Unbesiegbarkeit der A.Jugend hält erfreulicherweise an, hier der Bericht von Wulf Richter vom match bei Hilalspor...

 

Berlin Hilalspor - Friedrichshagener SV 2:2 (1:2)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Albowski, Weese, Papior – Linke, Trautmann, Schraepler, Wernecke – Crahe - Dürlich

Wechselspieler: Weigelt, Puttkammer, Möwius

 

Mit dem Punkt beim Berlin Hilalspor bauen die A-Junioren den Vorsprung vor der Abstiegszone auf nunmehr 10 Zähler aus.

Die Gemütslage nach dem Spiel war etwas gespalten. „Wenn wir unsere 100%-igen Chancen vorne reinmachen, dann gehen wir hier als Sieger vom Platz – und das völlig verdient“ zog unser spielender Torwart Finn Wernecke nach dem Spiel seine Bilanz. Diese Wortmeldung zeigt: die Erwartungshaltung ist doch etwas gestiegen.

Aber wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Mit Frede und Gruner fehlten zwei tragende Säulen unserer Mannschaft, wieder holten wir einen Rückstand auf. Die Sichtweise der Trainer war auch deshalb dann eher so, dass wir auch mal mit dem Punkt leben können.

Zum ersten Mal war beim heutigen Spiel ein Schiedsrichterteam im Dreierpack angesetzt. Der FSV rotierte, zum Teil auch aus der Not heraus. Albowski begann neben Weese in der Innenverteidigung, Schraepler und Trautmann liegen im zentralen Mittelfeld auf, Linke auf links , Wernecke auf rechts und Dürlich als zentrale Spitze vor Crahe.

 

Der Start missglückte. Albowski foulte kurz vor dem Strafraum, die Mauer stand beim fälligen Freistoß reichlich unsortiert - 1:0 nach nur 4 Minuten. Hilalspor zog sich sofort zurück und lauerte auf Konter. Wir ließen uns allerdings nicht locken, versuchten, das Spiel ruhig aufzubauen. Nach 10 Minuten der Ausgleich. Wernecke hatte sich stark auf der rechten Seite durchgesetzt und mit seiner Flanke Crahe gefunden, der problemlos verwandelte. Wir waren jetzt die klar bessere Mannschaft. In Minute 16 ließ Crahe gleich 3 Gegenspieler stehen, scheiterte aber freistehend am Torwart. Dennoch eine Riesenszene.

Auf der anderen Seite verhinderte Sternbeck nach 27 Minuten mit einer tollen Parade den erneuten Rückstand. Vor der Pause fiel dann doch noch ein Tor, und zwar auf der richtigen Seite. Erneut kam Wernecke über rechts, flankte stark nach innen, wo Weigelt den Ball per Kopf auf das Tor brachte. Der Keeper erwischte den Ball, allerdings hinter der Linie. Dem Linienrichter sei Dank – der Treffer zählte. Kommentar Wernecke: „Als Torwart muss ich ja auch die Abschläge bringen. Flanken ist da nicht so viel anders.“ Weigelt hatte vor dem Pausentee noch eine gute Gelegenheit, Hilalspor traf bei einem durchgerutschten Freistoß den Pfosten.

 

9 Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da hätte Puttkammer für die Vorentscheidung sorgen können. Möwius hatte „Paule“ gut angespielt, dieser brachte sich mit perfektem Laufweg in eine hundertprozentige Einschussposition. Der Ball ging aber leider am linken Pfosten vorbei. Stattdessen wurde es auf der Gegenseite brenzlig. Zunächst konnte nochmals Sternbeck herausragend halten, dann glich Hilalspor nach einer umstrittenen Ecke in der 64. Minute aus.

In der Folge boten sich beiden Teams Möglichkeiten für weitere Tore. Die besten Gelegenheiten auf FSV-Seite hatten Weigelt (verzog mit dem schwächeren rechten Fuß), Wernecke und per Kopf Albowski und Papior. Hilalspor rasierte einmal den Außenpfosten. Letztlich blieb es aber beim 2:2.

 

Starke kämpferische Leistung heute. Ein Sonderlob geht an Paul Schraepler, der komplett durchspielte und ein sehr gutes Spiel machte. Auch Julian Sternbeck im Tor war ein starker Rückhalt. Und unser spielender Torwart mit 2 assists ... Wahnsinn. Gefragt, ob er lieber auf dem Feld oder im Tor spielt, gab unser Finn Wernecke die einzig richtige Antwort: „Ich spiele da, wo die Mannschaft mich braucht.“.

Die A-Junioren setzen die Hinserie am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen den Nordberliner SC fort. Anpfiff ist um 14 Uhr auf eigener Scholle.

 

25.11.2018 / WR