Wichtige Ergebnisse

Starke Vorstellung der A-Jugend gegen TSV Rudow

Unser Aushängeschild des männlichen Großfeld - Nachwuchses macht weiter Freude, Lohn ist ein aktuell sehr guter oberer Mittelfeldplatz, hier der Spielbericht von Wulf Richter...

 

Friedrichshagener SV – TSV Rudow 3 : 2 (2:1)

Friedrichshagener SV mit: Sternbeck – Eberle, Gruner, Weese, Möwius – Weigelt, Albowski, Frede, Wernecke – Puttkammer, Crahe

Wechselspieler: Dürlich, Trautmann, Wiesener

 

Der Kader der A-Junioren dünnt sich aus. Bjarke Hüser, Florian Koch, Amon Hinze und Lucas Tausche haben die Mannschaft und den Verein verlassen. Wir bedauern dies natürlich sehr, wünschen aber natürlich allen Vieren viel Glück für ihre Zukunft, ob nun mit Fußball oder ohne.

Die Spielerdecke ist dennoch breit genug, um auch kurzfristige Ausfälle wie gestern gegen den TSV Rudow (Papior, Steglich, Schraepler) kompensieren zu können. Für Papior rückte Möwius auf die ungeliebte Linksverteidigerposition, Albowski begann im Mittelfeld an der Seite von Frede, das rechte Mittelfeld besetzte unser spielender Torwart Wernecke.

 

Die Partie hatte noch gar nicht richtig begonnen, da musste der FSV nach einer schlimmen Schlafmützigkeit bereits einem Rückstand hinterherrennen. Rudow hatte sich über unsere linke Seite durch- und den Ball in den Rücken unserer Abwehr gespielt. Dort lauerte eine der Rudower Spitzen und hämmerte den Ball unhaltbar in das rechte Toreck.

Jetzt war eine Reaktion gefragt .... Und wie diese Reaktion erfolgte, das ist kaum zu fassen. Unser Team schüttelte sich kurz und übernahm die komplette Spielkontrolle. Rudow war bis zur Pause vollständig abgemeldet. Unsere Jungs ackerten nicht nur und gewannen die Zweikämpfe, sie spielten auch richtig guten Fußball. Das logische Resultat war der zügige Ausgleich. Crahe bediente mit einem Lupfer Puttkammer, der aus leicht abseitsverdächtiger Position auf´s gegnerische Tor marschierte und eiskalt verwandelte.

Nur eine Minute später lag die Führung in der Luft, Wernecke traf jedoch nur den Pfosten. Der FSV blieb am Drücker und belohnte sich in der 21. Minute. Erneut legte der extrem mannschaftsdienlich spielende Crahe auf, diesmal für unseren Jüngsten Weigelt, der 3 Gegenspieler umkurvte und dann auch noch den Torwart düpierte.

Leider musste der Schiedsrichter das Spiel dann für einige Minuten unterbrechen. Die fiesen und versteckten Fouls der Gäste im Rücken des Schieris hatten über Hand genommen und wurden von Trainer- und Elternseite entsprechend kommentiert. Da mussten erst einmal ein paar klärende Gespräche geführt werden. Die Zuschauer wurden aufgefordert, die Mannschaftsbereiche zu verlassen und von der entgegengesetzten Platzseite zuzuschauen.

Trautmann hatte zwischenzeitlich die Linksverteidigerposition übernommen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätte Weigelt dann auf 3:1 stellen können. Sein straffer Linksschuss verfehlte das Ziel nur knapp.

 

Der FSV setzte nach Wiederanpfiff sofort nach. In der 51. Minute brachte Eberle einen Freistoß gefühlvoll in den Strafraum. Der Ball flog punktgenau zwischen die beiden Innenverteidiger. Dort lauerte der stark aufgelegte Puttkammer und verwandelte problemlos per Kopf.

Der FSV zog sich in der Folge etwas zurück und überließ Rudow mehr Spielanteile. Diese versuchten dies auszunutzen und stellten sich dabei auch nicht ungeschickt an. Immer öfter kam Rudow gefährlich über unsere linke Seite und auf diesem Weg in der 66. Minute zum Anschlusstreffer. Den ersten Abschluss konnte Sternbeck noch so gerade an die Latte lenken, der zweite Ball landete im Netz. Danach gelang es uns besser, die Seite abzudecken, indem Kapitän Gruner Trautmann konsequent zur Seite stand.

Beide Teams spielten jetzt mit offenem Visier. Puttkammer hatte das 4:2 auf dem Schlappen, scheiterte aber am Keeper (79. Minute). In der 86. Minute war die Möglichkeit noch größer, aber auch hier bekam der Rudower Torwart nach einem Abschluss von Weigelt noch die Schuhspitze an den Ball. In der Nachspielzeit sorgte dann ausgerechnet der bis dahin souverän agierende Albowski für rote Köpfe a la Uli Hoeneß. Er spielte einen völlig überflüssigen Rückpass auf Sternbeck, der Mühe hatte, den Ball zu kontrollieren und nur noch zur Ecke klären konnte. Glücklicherweise landete der danach folgende Kopfball nur an der Lattenoberkante. Und dann ertönte der ersehnte Schlusspfiff.

 

Und eine kleine, aber nicht ganz unwichtige Ergänzung, denn Zahlen sagen manchmal mehr als Worte. Das Durchschnittsalter der Startelf des TSV Rudow lag am Samstag bei 17,9 Jahren (10 x Jahrgang 2000, 1 x Jahrgang 2001). Die Startelf des Friedrichshagener SV war im Schnitt 16,4 Jahre jung (6 x Jahrgang 2001, 4 x Jahrgang 2002, 1 x Jahrgang 2003)..... Keine weiteren Fragen Euer Ehren...

 

Megaleistung unserer Jungs gegen einen renommierten Gegner, der heute leider vornehmlich durch Aktionen auffiel, die wir auf dem Fußballplatz nicht sehen wollen. Gott sei Dank sind wohl alle unsere Spieler gesund und unverletzt geblieben.

 

Stolz und entspannt können wir uns nun die anderen Resultate des Wochenendes anschauen und fahren dann am kommenden Sonntag zum Auswärtsmatch nach Hermsdorf.

10.11.2018 / WR
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