Wichtige Ergebnisse

Bittere Niederlage in der Nachspielzeit unserer A-Jugend

Die A-Jugend bot dem souveränen Spitzenreiter unserer Landesligastaffel, Lichtenberg 47, über die volle Spielzeit Paroli, aber dann das nicht geahndete Foul an unserem Torhüter in der 94. Minute ...

Der Reihe nach, hier der authentische Bericht von W. Richter.

 

Friedrichshagener SV – SV Lichtenberg 47 – 0:1 (0:0)

Friedrichshagener SV mit: Wernecke – Eberle, Gruner, Weese, Papior – Weigelt, Schraepler, Frede, Albowski – Trautmann – Crahe

Wechselspieler: Linke, Dürlich, Puttkammer, Bittner, Möwius

 

Es läuft bereits die 4. Minute der Nachspielzeit. Der FSV hat dem Tabellenführer (5 Spiele, 5 Siege, 27:4 Tore) aus Lichtenberg den Zahn gezogen und steht kurz vor dem verdienten Punktgewinn. Es gibt nochmal Eckball für Lichtenberg von der linken Seite. Unser starker Keeper Wernecke vereitelt auch diese letzte Möglichkeit, hat klar beide Hände am Ball. Da wird ihm die Kugel von den 47-ern aus den Händen und in´s Tor gestochert. Und es passiert das Unfassbare: die bis dahin relativ souverän pfeifende Unparteiische gibt den Treffer, statt auf Freistoß zu erkennen. Unsere Jungs sind am Boden zerstört, nachdem sie mit unglaublichem Aufwand den klaren Favoriten in die Schranken gewiesen haben. Für diese Fehlentscheidung kann es keine Entschuldigung geben, wie auch immer man es dreht und wendet. Unsere Jungs werden um einen sicheren und verdienten Punktgewinn betrogen.

Die Komplimente des gegnerischen Trainerteams nützen da gar nichts. Wir können uns dafür nichts kaufen. Die Enttäuschung, die Wut überwiegen.

 

Der erste Durchgang begann unsererseits sehr verhalten. Zu groß anfangs der Respekt vor dem Gegner. Diesen legten wir aber mit der Zeit ab und spielten immer besser mit. Natürlich hatte Lichtenberg deutlich mehr Ballbesitz. Aber wir verteidigten konzentriert und mit großer Willensstärke. Zum Ende der ersten Hälfte wurden wir dann zunehmend auch selbst aktiver nach vorne und hatten kurz vor dem Pausenpfiff durch Weigelt nach Vorarbeit von Crahe sogar die Chance zur Führung.

 

Unmittelbar nach Wiederbeginn setzte erneut Crahe Puttkammer wunderbar in Szene, der nur knapp versiebte. Das Spiel war jetzt deutlich ausgeglichener. Es wogte hin und her, keine Zeit zum Durchatmen. Die wenigen Gelegenheiten der Lichtenberger bereinigte Wernecke im Kasten mit hervorragendem Stellungsspiel und einigen starken Paraden.

Und dann kam die Nachspielzeit.

Zwar sind unsere Jungs für ihren enormen Einsatz erneut nicht belohnt worden. Aber es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Wir nehmen den nächsten Anlauf am kommenden Sonntag beim Berliner SC II.

 

WR