2.Herren starten mit 3 Punkten

Nach dem Freilos in der Pokalqualifikation begann am gestrigen Sonntag die neue Saison beim Aufsteiger und hochgehandeltem NSF Gropiusstadt II.

NSF Gropiusstadt II - FSV II 1:2 (1:1)

 Tore: 0:1 Mahnken (36.) 1:1 Kitay (44.) 1:2 Mahnken (86.)

FSV II spielte mit: Delgado - Schöllknecht (ab 46. Römer), Mahnken, Karnowski, Biering - Hamann, Henke (ab 46.Schmidt), Gockel (ab 70. Nickel), Leidig - Woischwill, Häussler

Auswärts bei einem Aufsteiger zu starten ist ja nichts Neues beim FSV II. Allerdings wurde dieser sowohl bei der FuWo, als auch von "Kreislga Berlin" bei Facebook als Aufstiegsanwärter eingeschätzt. Wie dem auch sei, der FSV hatte mehr als zu kämpfen.

Gerade in HZ 1 hatte man große Probleme im Spielaufbau, da der Gegner mit dem 4-5-1 sehr kompakt das Mittelfeld beherrscht. Im Angriffsspiel der Gäste bevorzugte man die langen Bälle und die stellten die FSV defensive immer wieder vor Probleme. So konnte man dem Schiri danken, dass er ein Tor vom NSF wegen Abseits nicht gab. Andererseits hätte sich auch keiner beschweren müssen, wenn die Pfeife nach Foul an Häussler nicht stumm geblieben wäre. Somit egalisierte es sich und die Führung durch "Mahnkens Freistoß Hammer" aus 60 Metern war auch so nicht geplant. Kurz vor der Hz dann der nicht unverdiente Ausgleich aus einer Ecke.

Zur Hz dann zwei Wechsel, die sich als folgerichtig erwiesen. Gerade Schmidt, der viel ackerte, Bälle behauptete und verteilte, sorgte für mehr Ruhe und der FSV konnte mehr und mehr das Spielgeschehen übernehmen. Zwar immer noch Hektik, aber das Chancenverhältnis verlagerte sich nun auf die Gästeseite. Die größte vergab Gockel vom Strafstoßpunkt. Nach Foul an Hamann erfolgte diesmal der Pfiff. Viel Unruhe kam dann von außen rein und leider ließen sich die Spieler auf dem Platz anstecken. So gab es viele Fouls und wenig Spielfluss. Als eigentlich alles auf eine Punkteteilung hinauslief, konnte nach einem Freistoß erneut Mahnken netzen, diesmal aber aus Nahdistanz. Danach hieß es die Zeit runter zu spielen und versuchen nochmal zu kontern. Nach 98 Minuten war dann Schluss und die Freude über den erfolgreichen Saisonstart groß. Sicherlich ist noch Luft nach oben, aber das ist vollkommen in Ordnung. Ein großes Lob an die Mannschaft, die mit Kampf und Leidenschaft dieses Spiel gewann.

Am nächsten Samstag geht es dann um 16 Uhr mit dem nächsten Heimspiel weiter, ehe man sich eine Woche später im Pokal gegen den Klassenhöheren DJK SW Neukölln messen darf.