Leider nur die Pflicht erfüllt

Mit einer unterdurchschnittlichen Leistung gewinnt der FSV bei den punktlosen Bau Unionern mit 6:0.

 

SV Bau Union II – Friedrichshagener SV I  0:6 (0:3)

 

FSV spielte mit:

Wiegmann, Gruner, Schilling, Jungermann, Engel, Pietsch, van Deest, Knebel (71. Pöggel), Beck (46. An. Koniaev) Bottke, P. Seiferth (62. Hoffmann)

 

Tore:

0:1 Seiferth (16.), 0:2 Knebel (17.), 0:3 Bottke (42.), 0:4 Gruner (62.), 0:5 Bottke (66.), 0:6 Hoffmann (77.)

 

Glücklicherweise war das Wetter zu genießen, das tröstete etwas über das Spiel hinweg.

Alle möglichen und nötigen Alarmsignale wurden in der abgelaufenen Woche angeschmissen, unter anderem wurde auch die Trainingsintensität erhöht,  alles nur um ein Unterschätzen des heutigen Gegners auszuschließen und eine konzentrierte Leistung abzuliefern. Es nutzte nichts. Mit einer ganz schwachen Leistung über die gesamten 90 Minuten erspielte man sich zwar einen augenscheinlich deutlichen Sieg, der auch nie in Gefahr war (Bau Union schoss kein einziges Mal aufs FSV Tor), jedoch muss man die gezeigte Leistung kritisieren.

Große Konzentrationsprobleme von Beginn an, hohe Fehlpassquote, Bewegungslosigkeit im Offensivspiel, alles das was man anbietet wenn man nur halb bis gar nicht bei der Sache ist. Statt das Bällchen laufen zu lassen, stürzte man sich in Zweikämpfe oder schlug halbhohe Bälle aus dem Halbfeld, alles Dinge die wir eigentlich nie tun, heute schon.

Immer wenn es mal über außen ging wurde es gefährlich, 5 der 6 Tore resultierten daraus, ein Lerneffekt bestand aber nicht, weil zwischen den Treffern immer wieder Ideenlosigkeit herrschte bzw. die oben angesprochenen Eigenschaften fehlten. Bei allem Respekt den Lichtenbergern gegenüber, hier muss man weitaus deutlicher gewinnen, andere werden das auch sicher tun, wir haben stattdessen wieder gezeigt dass wir kein Mittelmaß können. Wir machen starke Spiele wenn alle fokussiert sind oder bieten so was Furchtbares an wie heute. Der eingewechselte Hoffmann sorgte noch für etwas Belebung auf der linken Seite, der Rest blieb deutlich unter den Erwartungen.

Nächste Woche kommt Neukölln zu uns.