Alle Herrenteams siegreich

Die Erste erfreute uneingeschränkt, die Zweite siegte kampflos, die Ü 40 erfolgreich mit Energie und Leidenschaft gegen den Abstieg und aus dem Nachwuchs ragten der frischgebackene Aufsteiger A-Jugend und die C—und E-Mädchen heraus.

Am Sonnabend brachte die A-Jugend unter G. Ulbricht und J. Lehmann das erste Präsent zu 100 Jahren FSV 1912: die Truppe ist der faktisch erste feststehende Aufsteiger durch ein in der 2. HZ souveränes 9:0 gegen Hansa 07. Nun geht es um die Ehre de Staffelsiegs !

Die größten Mädchen bleiben ebenfalls auf der Erfolgsspur, die C-Mädchen unter S. Schönfuß sind auf Kurs geteilter Staffelsieg durch ein klares 10:1 gegen den FC Nordost. Am Sonntag morgen hatten die kleinsten Mädchen ihren großen Aufreger. Im Spitzenspiel besiegten sie den Verfolger mit 4:1 nach 0:1-Rückstand. Bemerkenswert: in der stark ersatzgeschwächten Mannschaft konnten auch Neulinge durchaus überzeugen. Schon nächste Woche das nächste Gipfeltreffen (zwei punktgleiche Erste !!) in Lübars.
Die Altliga wusste, was die Glocke geschlagen hatte, sie rangen dann auch mit Laufbereitschaft, Leidenschaft und Wille die Zehlendorfer verdient 4:1 nieder. Das war auch nötig angesichts der erstaunlichen Resultate der Mitgefährdeten.
Die Zweite wartete und wartete, aber kein Heinisdorfer kam. Dennoch gab es 5 schwerwiegende Schultereckverletzungen beim Jubeln über den Treptower Erfolg in der Silbersteinstraße. Am Sonntag bei Veritas gilts: nicht provozieren lassen, selbst agieren, 3fach punkten, und entspannt zurücklehnen.
Das konnten wir auch beim Spiel der Ersten, saubere Struktur, schnell, teils mit Witz, Tempo, und später auch effektiven Abschlüssen. Das 9:1 (nachträgliches Geburtstagsgeschenk auch für den Capitano...) schmeichelte noch den Gästen vom Metrodach, aber die hatten auch nicht gerade ihren besten Tag. Wir taten was für 100 Jahre, aktuelles TV 92:51, nun noch 8 aus 4, das sollte doch möglich sein ? Schon ein 5:4 oder so ähnlich auf der Wiese in der Finkengasse / Hirtenfließ nächste Woche wäre ein großer Schritt....Das 100. dann im Siegmatch gegen die Insulaner, so könnte die verkackte Serie noch halbwegs ordentlich enden.

Auch Trainer Jan Kopiak war angetan, was der folgende Spielbericht dokumentiert:

Friedrichshagener SV I - BW Friedrichshain I 9:1 (5:0)
FSV spielte mit: Ehrle, Hoffmann, Gruner, Jungermann (46. Bretschneider), Engel, Lang (72. Sturm), Hähner, Cyran, Knebel, Beck, Karioth (60. Ludwig),
Tore: 1:0 Beck (30.), 2:0 Knebel (37.), 3:0 Cyran (39.), 4:0 Gruner (43.), 5:0 Karioth (44.), 6:0 Cyran (48.), 6:1 Zinal (51.), 7:1 Bretschneider (70.), 8:1 Ludwig (84.), 9:1 Beck (88.)


Ganz schwache Gäste ermöglichten Befreiungsschlag
Die Überschrift soll allerdings nicht die disziplinierte und endlich mal wieder spielstarke Leistung des FSV schmälern. Man muss aber ehrlicher Weise zugeben, dass die Gäste in keiner Phase des Spiels den Willen zeigten dem Abstiegsgespenst zu entfliehen. Die sich dadurch ergebenen Räume, nutzten die Friedrichshagener allerdings auch gut und zeigten endlich mal wieder ansehnlichen Kombinationsfußball. Ganze 30 Minuten dauerte es, bis Hoffman aus der Abwehr gut auf Lang schiebt, dieser Beck bedient, der sich durch 2 Abwehrspieler durchtankt und nach abgewehrtem Torschuss im 2. Versuch den Reigen eröffnet. Sehenswert auch die weiteren Treffer, Knebel im Doppelpass mit Cyran (2:0), Cyran überlupft Abwehrspieler und danach den TW (3:0), Gruner nach Maßflanke von Hähner am langen Pfosten per Kopf (4:0), Lang hinterläuft Beck und kann dessen Pass auf Karioth querlegen (5:0). Halbzeit. Entspannte Gesichter. Man ist das lange her! Die Anspannung wurde auch mit in die 2. Halbzeit getragen und dem Gegner mit dem schnellen 6:0 durch Cyran, der wiederum von Beck toll in Szene gesetzt wurde, der endgültige Zahn gezogen. Einige werden wohl am Spielfeldrand wehmütig zurückgeschaut und den verschenkten Punkten der Vergangenheit hinterher getrauert haben. Unfassbar dieser Qualitätsunterschied innerhalb einer Woche. Der Anschlusstreffer fiel dann konsequenter Weise nach einem direkten Freistoß, aus dem Spiel heraus gelang BW heute über 90 Minuten so gut wie gar nichts. Das schönste Tor des Tages schoss dann der eingewechselte Bretschneider, als er einen geklärten Ball aus gut 25 Metern volley ins obere Eck zimmerte. Traumtor! Nach mehreren glücklosen Versuchen gelang es dann auch noch "Phantom" Ludwig die Kugel im Tor unterzubringen als er einen schnellen Vorstoß von Hähner über Knebel einlaufend einschieben konnte. Beim Schlusspunkt legte dann der sehr engagierte Ludwig für Beck auf, welcher sich beschwerte, dass niemand seiner Mitspieler mehr mit ihm das Tor feierte......  Gut und gerne wären heute auch 15 Tore drin gewesen aber darauf gehen wir bei 9 Treffern nicht näher ein. Glückwunsch, tolle Leistung der gesamten Mannschaft. Nächste Woche noch einmal solch ein Engagement in Schmöckwitz und dann können wir doch alle den 12. Mai etwas freundlicher angehen.